Fahr‘ ma furt nach Furth

In der abgelaufenen Saison ist Manuel Wurmbrand bei seinen Gelegenheitsstarts mit seinem auffällig orangefarben lackierten 2er-Golf einige recht ordentliche Zeiten gefahren, wobei vor allem der Gruppe H-Sieg bei der Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye hervorzuheben wäre.

14. März 2004

Michael Heimrich

Jetzt will er es bei der Triestingtal-Partie wieder wissen, die ihn insoferne reizt, als sie eine der ganz wenigen Rallyes in Österreich mit fast reinem Schotteranteil ist. Der erst 24jährige Waidhofner, der voriges Jahr unter anderem beim Rallyesprint überlegener A-1400-Klassensieger mit einem VW Polo war und mit seinem selbst aufgebauten 2er-Golf bei der OMV-Rallye Walter Zöckls bärenstarken BMW M3 zu einem faszinierenden Duell herausgefordert hatte, ehe beide Teilnehmer ausgefallen waren, wird mit einem neuen Beifahrer in Furth an den Start gehen: Alois Rotter hatte nach einer Mitfahrgelegenheit auf einer Test-SP Blut geleckt und sieht seinem ersten Rallyestart mit gespannter Erwartung entgegen.

Sollten an dem 16 Jahre alten Golf, der 180 PS leistet, keine Schwierigkeiten auftreten, rechnet sich Manuel Wurmbrand durchaus realistische Chancen auf einen Sieg unter den zweiradgetriebenen Gruppe H-Wagen aus, möglicherweise werden auch einige Teilnehmer der aktuellen A7-Klasse damit leben müssen, den betagten Golf als Gegner zu haben. Die fahrerisch enorm anspruchsvolle Rallye, die auf den Spuren der Alpenfahrt wandelt (unter anderem wird ein Teil der Strecke, die bei Österreichs großem WM-Lauf als Verbindungsetappe diente, jetzt als SP gefahren), kann sicher als Bewährungsprobe für den jungen Waldviertler angesehen werden. Nach den im Vorjahr gezeigten großartigen Leistungen kann aber davon ausgegangen werden, daß er diese souverän meistern wird und sich bei diesem einmaligen Schotter-Event überzeugend in Szene setzen wird. Jemandem, der Hollenbach vor seiner Haustüre hat, ist das durchaus zuzutrauen.

Wie viele andere Teilnehmer der Triestingtal-Rallye, wollen auch Manuel Wurmbrand und Alois Rotter den Beweis dafür antreten, daß es nicht vieler PS und hochgeschraubter Technologie bedarf, um guten Rallyesport zu bieten. Man will nicht nur schnell sein, sondern dem Publikum auch eine unterhaltsame Vorstellung liefern. Dafür bietet die Streckencharakteristik zweifellos hervorragende Voraussetzungen.

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