Volvo-Cup: Rainer Keck stark

Mit einem bemerkenswerten Ergebnis für Rainer Keck endete am Wochenende die 3. ADAC Bierparadies Rallye 200, dem vierten Lauf des diesjährigen Volvo-Cup.

27. Mai 2003

Michael Heimrich

Mit einer erneut starken Leistung des Rheinländers endete der vierte Lauf des Volvo-Cups. Rainer Keck konnte sich dabei aber auch als Sechstplazierter der Gesamtwertung nachhaltig in Szene setzen und den einen oder anderen Beobachter in Staunen versetzen. Aber auch die weiteren Volvo-Kämpfer lieferten starke Zeiten ab. Jochen Walther erreichte am Ende den neunten Rang und Cup-Neueinsteiger Holger Knoebel kam als 15. ins Ziel. „Die Schotterprüfungen der Rallye waren sehr schnell und dadurch ein ideales Geläuf für unsere Volvos“, erklärte Wikinger-Chef Walther. „Wenn die nämlich erst einmal in Schwung sind, bleibt kein Auge trocken…“

Einen faden Beigeschmack bekam die Veranstaltung durch verschiedene Ungereimtheiten bei der Zeitnahme. „Holger Knoebel wurde mit einer Maximalzeit bestraft, obgleich der WP-Leiter mit roter Fahne vor sein Auto gesprungen ist“, erklärt Jochen Walther. „Auf einer weiteren Prüfung wurden zwei Autos verwechselt, so dass der verunfallte Teilnehmer eine Minute schneller gewertetet wurde, als der ihn Überholende! Ein bischen Einsicht seitens des Veranstallters hätte geholfen die Wogen zu glätten.“

„Trotzdem war es für uns wieder eine gelungene Veranstalltung, zumal die vielen Zuschauer mit Beifall jeden Driftwinkel belohnt haben“, zieht der Cup-Organisator ein erstes Fazit. In der Gesamtwertung liegt nach vier von acht Läufen Rainer Keck mit 113 Punkten in Führung vor Holger Knoebel mit 102 Punkten. Dahinter etabliert sich eine Dreiergruppe mit Jörg Steffensmeier ( 90 Pkt), Jan Henrich ( 88 Pkt ) und Jochen Walther (86 Pkt).

Letzterer wurde auf der Rallye-Warstein auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Trotz maximalem fahrerischen Einsatz und sogar der Geheimwaffe ‚Jan Knoebel‘, dem Bruder von Holger, als Beifahrer, mußte er sich Rainer Keck geschlagen geben. Rund eine Sekunde pro Kilometer wurde Walther abgenommen: „Wer soll diesen Keck in solch einer Form schlagen?“, fragt sich der Mecklenburger.

Aber der Wikinger-Chef holt bereits zum Gegenschlag aus und holt sich zur Fontane-Rallye mit den beiden deutschen Meistern Dieter Depping und Armin Kremer prominente Verstärkung ins ‚Team-VOLVO-ORIGINAL‘. „Und dann wird jede Sekunde aus Warstein doppelt zurückgeholt!!!“

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