Grabfeld mit vielen Fragezeichen

Am Samstag findet in Sulzdorf an der Lederhecke, an der B279 zwischen Coburg und Bad Königshofen, die Grabfeld-Rallye statt. In diesem Jahr ist vieles anders als in den Vorjahren, denn sie läuft als „Pilot-Veranstaltung“ des neuen Dachverbandes RSC.

28. Juni 2018

Michael Heimrich

Unverändert bleibt das Rallyezentrum: Das Festzelt auf dem Sulzdorfer Sportplatz ist wie immer die Anlaufstelle für Aktive und Zuschauer (Navi: 97528 Sulzdorf, Am Felsenkeller), das „Fahrerlager“ mit Park- und Campingplätzen gruppiert sich drumherum. Unverändert bleibt auch der Rundkurs in Sulzdorf als Abschluss der Rallye. Das Format der Grabfeld-Rallye ändert sich kräftig: Statt der Rallye 35 weist sie nun acht Wertungsprüfungen und 62 WP-Kilometer. Die Besichtigung läuft schon am Freitag, der Start erfolgt ab 11.10 Uhr. Das erste Fahrzeug soll um 17.21 Uhr das Ziel erreichen, die Siegerehrung ist für 22.30 Uhr angesetzt. 
Der AMC Bad Königshofen veranstaltet die Rallye ohne die Genehmigung von FIA, DMSB und ADAC. Laut Sportgesetz ist das eine „wilde“ Veranstaltung, an der FIA- und DMSB-Lizenzfahrer ebenso wenig teilnehmen dürfen, wie Fahrzeuge mit KFP-Zulassung. Die Sorge vor Strafen hält die meisten Fahrer mit DMSB-Lizenz von einem Start ab, einziger „Promi“ ist der ehemalige Meister Georg Berlandy.
Mehr als ein Drittel der Teilnehmer versucht, sich mit Pseudonymen zu tarnen. Was mit „Kai dem Ei“ oder „Frozzy Bär“ vielleicht gelingen mag, ist für ein buntes Rallye-Auto mit amtlicher Zulassung sehr viel schwieriger. So ist nicht einmal die Hälfte der 210 geplanten Nennungen eingegangen. Mittlerweile haben 15 Teams – und ein Sportkommissar – vorab abgesagt, den Nennungsschluss hat der Veranstalter auf Samstagmorgen um 9 Uhr verschoben – 16 Stunden nach Beginn der Besichtigung.
Immerhin sind 100 Nennungen aufgelistet, zur Hälfte Autos der Gruppen G und F. Die Gruppe-H-Autos stellen die zweite Hälfte. Hier können die Zuschauer auch ein Wiedersehen feiern mit den 16V-Opel von Michael Rausch, Marco Koch, Martin Häring oder Norbert Moufang und manch einem betagten Golf I oder Golf II. Mehr unter www.grabfeldrallye.de 

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