Saisonende für Andreas Lohfing

Unmittelbar vor seiner Heimrallye in Thüringen muss Rallyepilot Andreas Lohfing seinen Citroën C2R2 Max in der Garage abstellen. Technische Probleme zwingen den Thüringer zum vorzeitigen Saisonende.

2. August 2011

Michael Heimrich

„Es ist wie verhext, irgendwie klebt in dieser Saison das Pech an unseren Hacken,“ erklärt ein sichtlich enttäuschter Andreas Lohfing im Vorfeld der Rallye Wartburg. Bedingt durch technische Probleme an seinem Rallyeboliden muss der Thüringer die Teilnahme an der Rallye rund um Eisenach absagen. Gleichzeitig gab das Team von Lohfing Motorsport bekannt, dass Pilot Andreas Lohfing und Beifahrer Marco Witzel erst im kommenden Jahr wieder bei einer Rallye an den Start gehen werden.

Nachdem sich der Thüringer im Jahr 2009 den Vizemeistertitel in der Deutschen Rallye Serie (DRS) sichern konnte, wechselte Lohfing und Witzel vom VW Polo GTI auf den Citroen C2R2max. Beim ersten Auftritt, der Wikinger Rallye 2010, war der Thüringer noch zuversichtlich: „Wir wollen uns so schnell wie möglich an das neue Auto gewöhnen und vor allem Erfahrungen sammeln. Denn der Sprung vom seriennahen Gruppe N-Polo zum Citroën ist schon enorm.“

Gut 18 Monate später hadert der sympathische Motorsportler mit der Technik. Dem 15. Platz in der Gesamtwertung bei der Hessen Rallye Vogelsberg stehen ein Ausfall aufgrund von Bremsproblemen bei der Wikinger Rallye 2011, ein Unfall bei der Rallye „Rund um den Alheimer“ sowie die Absage der Starts bei der Sachsen- als auch Thüringen-Rallye aus technischen bzw. gesundheitlichen Gründen gegenüber. Den vorläufig letzten Auftritt hatten die Thüringer bei der 35. Landsbergrallye rund um Meiningen. Bereits nach der dritten Wertungsprüfung musste Andreas Lohfing den Citroen C2R2max mit einem Motorschaden abstellen.

„Da dies wieder mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden ist, blieb uns leider keine andere Möglichkeit, als die Entscheidung zu treffen, die Saison vorzeitig zu beenden“, erklärt Lohfing, der mit den Instandsetzungsarbeiten beginnen will, sobald die entsprechenden finanziellen Mittel vorhanden sind. Trotz der Probleme zeigt sich der Thüringer zuversichtlich: „Wir werden mit Behebung der angefallenen technischen Ungereimtheiten auf eine neue, hoffentlich ereignisreichere und erfolgreichere Saison 2012 hoffen,“ so Lohfing abschließend.

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