Boreham Motorworks präsentiert mit dem neuen Ford Escort Mk1 RS eine offiziell von Ford lizenzierte Neuinterpretation des legendären Hecktrieblers. Dabei handelt es sich weder um einen klassischen Restomod noch um ein Continuation Car, sondern um ein vollständig neu entwickeltes Fahrzeug, das die Gene des Originals mit moderner Technik verbindet.
Optisch orientiert sich der Mk1 RS eng am historischen Vorbild, technisch spielt er jedoch in einer völlig anderen Liga. Herzstück ist ein frei saugender 2,1-Liter-Vierzylinder mit rund 330 PS. Der Motor trägt den Namen „TEN-K“ und dreht bis auf beeindruckende 10.000 Umdrehungen pro Minute. Die Kraft wird über ein manuelles Getriebe an die Hinterräder übertragen.
Mit einem Leergewicht von weniger als 900 Kilogramm erreicht der Escort ein Leistungsgewicht, das sogar über dem eines aktuellen Porsche 911 GT3 liegt. Auch das Fahrwerk setzt auf modernste Komponenten. Die Dämpfer stammen von einem Spezialisten, der unter anderem den Gordon Murray T.50 ausrüstet.
Der neue Escort Mk1 RS soll vor allem puristischen Fahrspaß bieten. Keine Elektrifizierung, kein Doppelkupplungsgetriebe, sondern ein leichtes Fahrzeug mit Handschaltung, Saugmotor und Heckantrieb. Genau jene Zutaten also, die viele Enthusiasten heute vermissen.
Allerdings hat das seinen Preis: Rund 354.000 Pfund, umgerechnet etwa 420.000 Euro, ruft Boreham Motorworks für den Escort auf. Damit ist das Comeback der Rallye-Legende alles andere als günstig.
