„Viel schlimmer als im Vorjahr“

Die MRF India Rally 2004 verlangt viel von den teilnehmenden Teams. Champion Armin Kremer überdenkt bei diesen Bedingungen sogar seinen Start.

2. Dezember 2004

Michael Heimrich

Nach zwei Trainingstagen mit zweimaligen Abfahren der Wertungsprüfungen steht für Armin Kremer fest: Die MRF Rally India ist diesjährig noch brutaler als im Vorjahr, Regen vor drei Wochen machte die ursprüngliche Streckenplanung zunichte. „Was jedoch jetzt angeboten wird, ist noch viel schlimmer als im Vorjahr“, fluchte der Mecklenburger. „Eigentlich müsste man auch sofort nach Hause fliegen!“

Mit einem Tagessieg und Gesamtrang zwei im Finallauf des Vorjahr sicherte er sich mit Co-Pilot Fred Berßen (Berlin) in Indien als erstes deutsches Team den Titelgewinn des Asien-Pacific-Rally-Championats (APRC) mit einem Punkt Vorsprung zum zweimaligen APRC-Sieger Karmjit Singh (MAL/Proton Pert).

Diesmal liegt der Proton-Pilot nach fünf absolvierten Läufen klar in Führung. Das MRF-Team Armin Kremer/Timo Gottschalk will zum Finale in Indien sich voll auf eine bestmögliche Platzierung konzentrieren, um so die Vizemeisterschaft einzufahren. Kremers Start hier ist also doppelte Pflicht, die Vizemeisterschaft muss gesichert werden und der indische Reifenhersteller MRF ist Hauptsonsor sowohl der ?MRF India Rally 2004? wie auch der beiden startenden MRF-Teams Kremer/Gottschalk und Katsuhiko (J)/Stacey (AUS).

Im Fahrerbriefing heute Abend wurde das Problem der brutalen WP-Strecken angesprochen, von Veranstalter aber keine nennenswerten Veränderungen angedeutet. Man will eventuell einen weiteren Service einrichten, damit nicht fuenf WP (50 km) am Stueck zu absolvieren sind. Dies wuerde aber den Zeitplan ausdehnen, daher kommt es wohl kaum zu dieser Massnahme.

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