Toyota bewies auf Gran Canaria einmal mehr, dass das Team in einer eigenen Liga fährt, und sicherte sich souverän die ersten vier Plätze. Sogar ein Fünffachsieg war zum Greifen nah, ehe Oliver Solberg auf der vorletzten Wertungsprüfung von der Strecke rutschte und aufgeben musste.
So avancierte Fourmaux zwar erneut zum stärksten Hyundai-Fahrer, doch angesichts des großen Rückstands hielt sich die Freude in Grenzen: „Bester Hyundai zu sein und ein paar Punkte auf dem Konto zu haben, ist positiv. Mit Blick auf die reine Performance war das sicherlich nicht das Wochenende, das wir uns erhofft hatten, aber ich bin zufrieden mit meiner Herangehensweise an diese Rallye“, sagte Fourmaux und ergänzte: „Ich hätte am Freitagmorgen ein bisschen besser in den Tag starten können, aber danach war es sehr positiv, besonders im Vergleich zu meinen Teamkollegen.“
Im Hyundai-Lager herrscht mittlerweile die Einsicht, dass die Saison für sie beim kommenden Lauf in Portugal praktisch neu beginnt. Mit Ausnahme des Finales in Japan steht nun eine lange Serie von Schotter-Rallyes auf dem Programm. Während der i20 Rally1 auf Asphalt offensichtlich immer noch eklatante Schwächen hat, zeigt sich das koreanische Team zuversichtlich, auf losem Untergrund deutlich schlagkräftiger zu sein.
„Bei der nächsten Rallye sollten wir konkurrenzfähiger sein. Auf Schotter sind wir viel stärker, deshalb werden wir in Portugal unser Bestes geben. Ich mag diese Rallye, ich war dort immer schnell unterwegs, und wir reisen mit dem Ziel dorthin, ein gutes Ergebnis zu erzielen“, erklärte Fourmaux und zog ein ehrliches Fazit: „Dies war nicht das Wochenende, das wir wollten. Wir wussten aber schon im Vorfeld, dass es schwierig werden würde.“
