Todesfälle überschatten Rallye

Chinas Rallye-Spitzenpilot Xu Lang, ein zweifacher Dakar-Teilnehmer, ist bei der Transorient-Rallye ums Leben gekommen.

18. Juni 2008

Michael Heimrich

Todesfälle überschatten Rallye

Die erste Auflage der Rallye Transoriental wird von zwei Todesfällen überschattet. Der chinesische Xu Lang (Nissan) wollte auf der fünften Etappe dabei helfen, ein anderes Fahrzeug aus dem Schlamm zu ziehen. Dabei riss das Abschleppseil, der Haken traf Xu im Gesicht. Trotz rascher Erstversorgung erlag der Chinese am Dienstag im Krankenhaus in Orenburg in Russland im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Ebenfalls tödlich endete ein Unfall am Dienstag auf der sechsten Etappe. Für den französischen Motorradfahrer Philipp Tonin, der mit einem Lkw kollidierte, kam jede Hilfe zu spät.

Die heutige Etappe wurde daraufhin von der Organisation abgesagt, die Teilnehmer werden im Konvoi nach Astana weiterfahren. Das Langstreckenrennen wurde am 12. Juni in St. Petersburg gestartet und führt durch Kasachstan bis nach Peking, wo der Tross am 28. Juni erwartet wird.

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