Rallycross-WM 2019: Alles neu!

Es ist ein ungewohnter Start in die Saison 2019. Die Rallycrosser feiern ihren Auftakt in Abu Dhabi - der erste WRX-Lauf in dieser Gegend. Doch nicht nur das Rennen in der Wüste ist neu.

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7. April 2019

Michael Heimrich

Nach vielen Hiobsbotschaften im Laufe der Saison 2018 und dem Ausstieg der Hersteller hingen sichtbar die Ohren, doch zu Beginn des sechsten Rallycross-Jahres mit FIA Weltmeisterschaftsprädikat wurde es am Horizont immer heller und heller.

Auch wenn die Stars wie Sebastien Loeb, Mattias Ekström oder Petter Solberg nun fehlen, es kam eine ganz besondere Gruppe Teilnehmer zustande, die sich durchaus sehen lassen kann – und die bei waschechten Rallycross-Insidern ohnehin für Begeisterung gesorgt hat.

Wenn die Ellenbogenfahrer Liam Doran und Andreas Bakkerud ein Team bilden und das auch noch als „Monster Energy RX Cartel“ bezeichnen, klingt das schon sehr vielversprechend. Daneben starten die Gebrüder Hansen aus Schweden mit ihren Peugeot, sie fahren mit der Unterstützung von Max Pucher und bilden als Team HANSEN MJP gewissermaßen den Gegenpol zum Rallycross Kartell, welches mit den Audis aus dem Rennstall von Mattias Ekström an den Start gehen wird.

Ein Hauch der Werksunterstützung aus der Vergangenheit weht also auch weiterhin durch die WRX. Fast fühlt man sich erinnert an die gute alte Zeit, als die Gruppe B in der Rallye verboten wurde und bei den Rallycrossern noch ein paar Jährchen am Gnadenbrot knabbern durfte. 

Sechzehn Recken begeben sich als fest eingeschriebene Besatzung in den Ring, glücklicherweise bleibt uns Timo Scheider erhalten, der gelegentlich von seinem Teamchef René Münnich flankiert werden wird. Guerlain Chicherit verdoppelt seinen Einsatz, neben zwei Renault Megane für sich und den Schweden Anton Marklund hat Chicherit noch zwei Renault Clio für die Aufsteiger Guillaume de Ridder und Cyril Raymond klargemacht, mit denen die beiden Newcomer die GCK Academy bilden. 

Niclas Grönholm und Timur Timerzyanov bleiben als GRX Taneco und ihren Hyundai i20 nahezu unverändert, sie vergrößern sich jedoch um ein weiteres Fahrzeug, welches bei ausgesuchten Rennen zum Einsatz kommen wird. Manfred Stohl erweitert sein Engagement um einen weiteren Ford Fiesta und mit nur 19 Lenzen gilt Rocas Baciuska aus Litauen mit seinem neuentwickelten Skoda Fabia RX als Nesthäkchen in der Truppe.

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