Peugeot WRX: Mit Loeb und Hansen-Brüdern

Zum ersten Mal tritt Peugeot mit einem reinrassigen Werksteam in der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) an. Das erhöht auch die Erwartungen an Sebastien Loeb und seine beiden Teamkollegen Timmy und Kevin Hansen.

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5. März 2018

Michael Heimrich

Peugeot ist bereit für die neue Saison der Rallycross-Weltmeisterschaft. Der Werkseinsatz wurde deutlich verstärkt, schließlich muss man sich gegen die Schwergewichte von Volkswagen (PSRX) und Audi (EKS) zur Wehr setzen.
Die Techniker überarbeiteten die Aerodynamik des 208 WRX und verbauten einen neuen Heckflügel und eine neue Heckschürze. Natürlich gibt es auch Verbesserungen im Motor, aber auch eine veränderte Aufhängung an der Vorderachse, andere Dämpfer und größere Reifen. Die Fahrer dürfen sich auch auf eine schnellere Schaltung freuen. Allerdings werde nicht alle Weiterentwicklungen bereits zum Saisonstart verfügbar sein.
„Mit dem neuen Auto wollen wir an die Spitze, gegen die Besten bestehen und um den Titel kämpfen“, sagte Technikchef Olivier Jansonnie. „Wir starten mit einem bewährten Paket, aber wenn man mit neuen Teilen die Leistung verbessert, kann das auf Kosten der Zuverlässigkeit gehen. Es gibt also ein gewisses Risiko und vor uns liegt eine große Herausforderung.“
Sebastien Loeb hat große Erwartungen an das Werksengagement von Peugeot. „Genau das haben wir gebraucht, um den letzten Schritt an die Spitze zu machen“, meinte der Franzose, der nach einer Lernphase nun ebenfalls liefern muss. An seiner Seite stehen die beiden Hansen-Brüder Timmy und Kevin, Letzterer muss sich mit einem Vorjahresauto zufriedengeben.
Nach dem Ausstieg bei der Dakar wird sich Peugeot werksseitig voll auf die Rallycross-WM konzentrieren. „Wir haben uns für die Rallycross-WM entschieden, weil wir an die Zukunft dieses Sports glauben. Das Format mit kurzen und intensiven Rennen ist aufregend, das Publikum ist jünger als in anderen Serien und wächst beständig. Außerdem sind wir von der elektrischen Zukunft dieser Weltmeisterschaft überzeugt, für die wir bereits an einem entsprechenden Antriebsstrang arbeiten“, erklärte Famin, der seinem Team einen klaren Auftrag mit auf dem Weg gibt. „Wir wollen in diesem Jahr einige Siege einfahren. In den nächsten Jahren soll dann mehr kommen.“

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