Zum Einsatz kommt das neue Paket im Vorausfahrzeug mit der Startnummer 0, das ausnahmsweise die Nummer 911 tragen wird. Am Steuer sitzt Simon Jean-Joseph. Der erfahrene Fahrer aus Martinique tritt damit nicht in der Wertung der Porsche Rally Trophy Benelux an, absolviert aber die ersten öffentlichen Kilometer mit dem 911 GT3 Cup und dem weiterentwickelten Gen2 Rally GT Kit.
Nach ersten Testfahrten in Frankreich soll die Ypres Rally nun weitere Erkenntnisse unter realen Rallye-Bedingungen liefern. Die Prüfungen in Westflandern gelten mit ihren schnellen Asphaltpassagen, tiefen Cuts und wechselnden Gripverhältnissen als besonders aussagekräftig.
Laut Lionel Hansen, der für die technische Entwicklung des Rally GT Kit verantwortlich ist, wurde das Paket in mehreren Bereichen überarbeitet, um das Fahrzeug für Teams weiter zu optimieren. Gleichzeitig bleibt das aktuelle Homologationsblatt erhalten. Neben technischen Anpassungen erhält der 911 mit Gen2 Rally GT Kit auch eine überarbeitete Optik. Details zu den konkreten Änderungen gibt es bislang nicht.
Parallel dazu verzeichnet die Porsche Rally Trophy Benelux bei der Ypres Rally ein Rekordfeld. Elf Porsche 911 GT3 Cup werden auf den Wertungsprüfungen erwartet.
Serienmanager Yves Matton sieht darin ein wichtiges Signal. „Obwohl die Porsche Rally Trophy Benelux noch eine sehr junge Markenserie ist und wir erst den zweiten Saisonlauf bestreiten, sind Quantität und Qualität des Feldes bereits beeindruckend“, sagte Matton. Neben den Trophy-Teilnehmern treten mit Kris Meeke und Cédric Cherain auch zwei prominente Fahrer an, die im Gesamtklassement eine wichtige Rolle spielen dürften.
Meeke und Cherain sind aufgrund ihrer Erfolge, darunter nationale Titel innerhalb der vergangenen fünf Jahre, nicht punkte- und preisgeldberechtigt.

