Nach Tragödie: Kuzaj hört auf

Der mehrmalige polnische Meister Leszek Kuzaj zieht die Konsequenzen aus dem tragischen Unfall beim Prager Rallysprint, bei dem zwei Zuschauer umgekommen sind.

8. Dezember 2008

Michael Heimrich

Beim Prager Rallysprint wollten sich Leszek Kuzaj und sein walisischer Beifahrer Craig Perry auf den Peugeot 307 WRC des Bozian Racing-Teams einschiessen, um am kommenden Wochenende beim inoffiziellen polnischen Saisonabschluss in Warschau bestens vorbereitet zu sein.

Nach dem Auftakt am Freitagabend führte der Pole auch das Feld an, doch schon in der Auftaktprüfung am Samstag ereignete sich der tragische Unfall, bei dem zwei Zuschauer umkamen und zwei weitere schwer verletzt wurden. Kuzaj raste in einer schnellen Linkskurve in einer Zuschauergruppe, die sich außerhalb der ausgewiesenen Zuschauerzone befand.

In einer offiziellen Stellungnahme sprach das polnische Team STT Racing nach dem tragischen Unfall ihr Beileid allen betroffenen Personen aus und gab gleichzeitig das Ende der Karriere von Leszek Kuzaj im Rallyesport bekannt. In seiner Profilaufbahn holte der aus Krakau stammende Rallyefahrer vier Titel in der polnischen Meisterschaft, der von seinen Anhängern wegen seines spektakulären Fahrstils verehrt wurde.

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