Mitsubishi mit erfolgreichem Shakedown

Mit einem erfolgreichen Funktionstest hat Mitsubishi die Vorbereitungen auf die 30. Rallye Dakar, die am 5. Januar im portugiesischen Lissabon startet und am 20. Januar in der Hauptstadt des Senegals Dakar endet, abgeschlossen.

20. Dezember 2007

Michael Heimrich

Mitsubishi mit erfolgreichem Shakedown

 Alle vier Pajero Evolution MPR13 für die Fahrerpaarungen Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon, Luc Alphand/Gilles Picard und Joan Roma/Lucas Cruz Senra wurden auf dem Testgelände in Marmagne nahe des Teamsitzes in Pont de Vaux (Frankreich) einem Shakedown unterzogen, bevor sie zum Start der Rallye nach Portugal transportiert werden.
 
"Alles verlief perfekt und reibungslos", so der Franzose Thierry Viardot, Technischer Direktor beim Repsol Mitsubishi Ralliart Team. "Der Shakedown galt weniger der Abstimmungsarbeit der Fahrzeuge, viel mehr sollte sichergestellt werden, dass beim Aufbau der Fahrzeuge keine Probleme aufgetreten sind. Einige unserer Crews haben kürzere, andere längere Strecken absolviert. Die Fahrer durften selbst entscheiden, wie ausgiebig sie testen wollten. Schließlich reden wir bei der Rallye Dakar über die härteste Rallye der Welt mit mehreren Tausend Wettbewerbskilometern – ein paar mehr oder weniger machen dabei für diese robusten Fahrzeuge keinen Unterschied."
 
Neben letzten Feinarbeiten an der Sitzposition der Fahrer und weiteren kleineren Anpassungen am Setup galt das Augenmerk des letzten Tests vor dem Wüsten-Marathon durch Europa, Marokko, Mauretanien und den Senegal der Funktionsüberprüfung mechanischer Komponenten.
 
Neben den Fahrzeugen mussten auch die Fahrer letzte körperliche Vorbereitungen absolvieren: Nach Fitnesstagen am Mont Blanc im Juli und in Katalonien im November stand für die vier Mitsubishi Piloten und ihre Beifahrer neben Laufen, Radfahren und Schwimmen auch Entspannung bei Sauna und Thalasso-Therapien auf dem Programm. "Es ist immer angenehm, bei solchen Events mit den anderen Fahrerteams zusammenzuarbeiten. Diese Arbeit ist ein wichtiger Part unserer Dakar-Vorbereitung", so Luc Alphands Co-Pilot Gilles Picard. "Diesmal war das Programm nicht ganz so intensiv wie bei den beiden Gelegenheiten zuvor und damit ein erholsamer Abschluss unserer Vorbereitung."

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