Kahle im neuen Diesel-Buggy

Nun setzt auch das HS RallyeTeam auf Diesel-Technologie: Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann starten künftig im Diesel-Buggy von SMG.

1. Juni 2010

Michael Heimrich

Kahle im neuen Diesel-Buggy

Neuer Dienstwagen für die Wüste: Die Marathonrallye-Spezialisten Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann gehen in Zukunft in einem Diesel-Buggy auf Bestzeitenjagd. Das neue Fahrzeug des HS RallyeTeams aus Hamburg ist der SMG-Buggy mit Dieselantrieb, vorbereitet und eingesetzt vom französischen Konstrukteur Philippe Gache. Die Eigenkonstruktion feierte ihr Debüt bei der Silk Way Rallye 2009 und beeindruckte auf der Seidenstraße und bei der Rallye Dakar 2010 mit schnellen Zeiten.

Ihr neues Arbeitsgerät haben Kahle und Schünemann bereits bei einem Test in der Wüste Tunesiens kennengelernt. Ihre Wettbewerbspremiere im SMG-Buggy geben die beiden Deutschen im Herbst bei der Silk Way, die gleichzeitig als Feuertaufe für die Rallye Dakar (1. bis 16. Januar 2011) dienen wird. Bei der härtesten Rallye der Welt wollen die Piloten des HS RallyeTeams wie in 2009 erneut die Klasse gewinnen und ihren 15. Platz im Gesamtklassement übertreffen.

Matthias Kahle: „Der Diesel-Buggy von SMG gehört zu einer neuen Generation von Buggies. Das sensationelle Handling ist fast wie im Allrad-Prototyp. Bei unserem Test waren wir auch beeindruckt, welchen Unterschied die Diesel-Technologie macht. Ich bin gespannt, wie wir uns im Wettbewerb schlagen, wir wollen auf jeden Fall noch weiter vorne landen. Unser Ziel für die Silk Way Rallye ist Platz Eins hinter den Allrad-Prototypen.“

Dr. Thomas M. Schünemann: „Ich bin sicher, dass wir ein tolles Paket geschnürt haben, mit dem wir weiterhin vorne mitfahren können. Die Diesel-Technologie hat mich beim Test überzeugt: Es ist unglaublich, wie viel Kraft und Drehmoment der Motor gerade im unteren Drehzahlbereich entfesselt. Vor der Silk Way Rallye werden wir das Fahrzeug nur kurz in Südfrankreich testen. Die neue Streckenführung von St. Petersburg nach Sotschi am Schwarzen Meer hat nur wenige Sand- und Dünenpassagen – trotzdem sehen wir die Veranstaltung eher als Generalprobe für die Dakar, die wir im kommenden Januar dann optimal vorbereitet in Angriff nehmen werden.“

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