Das Ende der Euro Rallye Challenge

Die Idee war gut, die Umsetzung wenig erfolgreich. Nach drei Jahren verkünden Erik Wevers und Mark van Eldik das Ende ihrer Euro Rallye Challenge (ERC).

7. Januar 2011

Michael Heimrich

Es ist ein ernüchterndes Fazit, dass die ERC-Organisatoren ziehen. Voller Enthusiasmus war man vor drei Jahren gestartet, eine länderübergreifende Serie zu etablieren, in der vor allem World Rally Cars eine neue Heimat finden sollten. Sechs Läufe in drei Ländern (Belgien, Deutschland, Holland), so lautete die knappe Formel.

Doch bereits im zweiten Jahr wollte man zu viel. Plötzlich sollten es sechs Läufe in sechs Ländern werden. Die ersten Veranstalter, die er der ERC im ersten Jahr den roten Teppich ausgerollt hatten, fühlten sich vor den Kopf gestoßen. Nicht nur die fehlende Resonanz seitens der Teilnehmer machte der ERC zu schaffen, auch der schwere Unfall von Organisator Bart Hissink bei der Sezoens-Rally 2009 sorgte für wenig Belebung der Serie.

Obwohl man 2010 zum ursprünglichen Konzept zurückkehrte, konnte der Niedergang nicht mehr gestoppt werden. Kurz nach dem Jahreswechsel verkündete Erik Wevers das Ende der ERC.

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