Dakar: Harter Brocken zum 40. Geburtstag

Fast 9.000 Kilometer stehen bei der 40. Ausgabe der Rallye Dakar auf dem Programm. Die Veranstalter versprechen eine besonders anspruchsvolle Streckenführung.

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22. November 2017

Michael Heimrich

Dakar: Harter Brocken zum 40. Geburtstag

Seit dem Umzug nach Südamerika müssen sich die Dakar-Veranstalter jedes Jahr zum Teil harsche Kritik an der Streckenführung gefallen lassen. Entsprechend motiviert schienen sie bei der Auswahl der Pisten für die 40. Ausgabe ihrer Rallye gewesen zu sein, die vom 6. bis 20. Januar in Peru, Bolivien und Argentinien stattfinden wird.
Das Wichtigste in aller Kürze: Sieben Etappen finden zu 100 Prozent im freien Gelände bzw. Dünen statt. Es wird für alle wieder eine sogenannte Marathon-Etappe geben, an diesen Tagen ist am Abend keine Hilfe von Mechanikern und anderen Teammitgliedern erlaubt. Die Fahrer sind auf sich alleine gestellt. Quads und Motorräder müssen sich sogar einer weiteren Marathon-Etappe stellen. Damit nicht genug: Fünf Tage werden sich die Teilnehmer in Höhen von 3.000 Metern über dem Meeresspiegel bewegen. 
Nach fünf Jahren Pause kehrt Peru in die Rallye Dakar zurück. In der Hauptstadt Lima beginnt das Spektakel, anschließend stehen in dem Land die ersten sechs Prüfungen auf dem Programm.
Wer die Dünen von Peru gemeistert hat, bekommt es anschließend mit den gewaltigen Höhenlagen von Bolivien zu tun, mit denen die Fahrer bereits in der Vergangenheit ihre Probleme hatten. Die dünne Luft sorgt unter anderem für Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen. Selbst am Ruhetag in La Paz (12. Januar) befinden sich die Teilnehmer 3.600 Meter über dem Meeresspiegel. „Aus meiner Sicht wird die Höhe wieder eine Schlüsselrolle spielen. Es fällt einem nie leicht, damit zurecht zu kommen“, erklärt der 13-fache Dakar-Sieger Stephane Peterhansel, der zum vorerst letzten Mal mit Peugeot antreten wird.
Anschließend geht die Reise zügig gen Süden und im argentinischen Cordoba, Heimat des WM-Laufs, endet der Klassiker nach 8.793 Kilometer, davon werden die Fahrer 4.329 km die Fahrer auf Zeit zurücklegen (beide Werte gelten für Auto-Kategorie). „Es wird auf jeden Fall ein interessantes Rennen werden“, meinte Nasser Al-Attiyah, der für den ersten Toyota-Sieg sorgen möchte.
Für die Dakar 2018 haben sich insgesamt 337 Teams angemeldet.

Die Strecke der Dakar 2018:


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