Barum Rally (EM20): Travaglia kontrolliert das Geschehen.

Auch nach der zweiten Etappe führt der Italiener Renato Travaglia (Peugeot 206 WRC) mit 16,8 Sekunden Vorsprung auf Roman Kresta (Skoda Octavia WRC).

14. September 2002

Michael Heimrich

Am heutigen Tag musste der führende Renato Travaglia die Angriffe von Janusz Kulig und Roman Kresta abwehren. In den ersten beiden Wertungsprüfungen konnte der EM-Spitzenreiter Janusz Kulig (Ford Focus WRC) die Bestzeit setzten und lag dann nur noch 3,7 Sekunden hinter dem Peugeot-Piloten. Doch in der darauffolgenden Wertungsprüfung erreichte der Pole Kulig nur die viertbeste Zeit und fiel somit hinter den Lokalmatador Roman Kresta zurück.

Nach der ersten Servicezeit konnte Travaglia seine zweite Bestzeit am heutigen Tag setzten und sein schärfster Konkurrent in der Europameisterschaft Janusz Kulig verlor weitere wertvolle Sekunden. Daraufhin startete der Skoda-Werksfahrer Roman Kresta einen Angriff auf den führenden Italiener. Nach zwei Bestzeiten konnte der junge Tscheche seinen Rückstand auf nur noch 3,7 Sekunden verkürzen. Zu der Zeit lag der drittplazierte Janusz Kulig schon 25,1 Sekunden hinter dem Peugeot-Piloten.

Dieser Rückstand vergrößerte sich jedoch in der zehnten Wertungsprüfung noch mehr, weil der amtierende polnische Meister Kulig einen Reifenschaden zu vermelden hatte. Durch den Zeitverlust von fast zwei Minuten konnte sein Landsmann Leszek Kuzaj profitieren, da er nun in seinem Peugeot 206 WRC den dritten Rang erbte.

Zwar konnte Janusz Kulig in der letzten Wertungsprüfung des heutigen Tages eine weitere Bestzeit setzten, doch er liegt mit über zwei Minuten Rückstand abgeschlagen auf der vierten Position. In Führung liegt immer noch Renato Travaglia, der durch einen Erfolg bei der Barum Rally die Führung in der Europameisterschaft übernehmen wird. Auf der zweiten Position liegt der junge Skoda-Pilot Kresta mit einem Rückstand von nur 16,8 Sekunden, was einen spannenden Kampf am morgigen Tag verspricht.

[b]Ergebnis nach zwölf gefahrenen Wertungsprüfungen:[/b]

1. Travaglia – Peugeot 206 WRC
2. Kresta – Skoda Octavia WRC + 16,8
3. Kuzaj – Peugeot 206 WRC + 1:09,5
4. Kulig – Ford Focus WRC + 2:12,0
5. Pech – Ford Focus WRC + 4:07,2
6. Vojtech – Toyota Corolla WRC + 5:03,5

Morgen stehen nur noch sechs Wertungsprüfungen an, die eine Länge von knapp über 80 Kilometern aufweisen.

Photos: Marek Bafia

[mw]

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