Andreucci siegt im 208 T16

Auf Sizilien feiert Paolo Andreucci den ersten Erfolg des neuen Peugeot 208 T16 R5 in der italienischen Meisterschaft. Dahinter folgen Giandomenico Basso, Andrea Nucita und Umberto Scandola.

12. Mai 2014

Michael Heimrich

Andreucci siegt im 208 T16

Schon im Laufe der ersten Etappe ließ Paolo Andreucci der Konkurrenz keine Chance. Nach zehn Prüfungen und acht Bestzeiten lag der siebenmalige Targa Florio-Sieger in Führung mit 15,3 Sekunden Vorsprung auf Giandomenico Basso im Ford Fiesta R5 mit Gasantrieb. Der amtierende Meister Umberto Scandola (Skoda) lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit 52 Sekunden Rückstand ziemlich abgeschlagen auf Position drei.

 

Im Laufe der zweiten Etappe holte Andreucci im Peugeot 208 T16 R5 nur noch zwei Bestzeiten und freute sich im Ziel über den ersten Gesamtsieg mit seinem neuen Arbeitsgerät. Hinter dem zweitplatzerten Giandomenico Basso entbrannte ein Zweikampf zwischen Scandola und Nucita.

Das Duell entschied überraschenderweise Andrea Nucita im Peugeot 207 S2000 zu seinen Gunsten, der sich nach sechzehn Wertungsprüfungen mit gerade mal fünf Zehntelsekunden Vorsprung gegen Umberto Scandola durchgesetzt hat. Wenig Glück hatte Rudy Michelini im Citroën DS3 R5, der durch einen Reifenwechsel viel Zeit einbüßte und am Ende vorzeitig ausschied.

 

Endstand Targa Florio 2014:

01. P. Andreucci/A. Andreussi (Peugeot 208 T16) 1:41:39,3  

02. G. Basso/L. Granai (Ford Fiesta R5 LDI) +0:25,1

03. A. Nucita/G. Princiotto (Peugeot 207 S2000) +0:37,7

04. U. Scandola/G. D’Amore (Skoda Fabia S2000) +0:38,2

05. S. Campedelli/M. Bizzocchio (Ford Fiesta R5) +3:14,6

06. I. Ferrarotti/M. Fenoli (Renault Clio R3) +7:06,1

07. S. Albertini/S. Mazzetti (Peugeot 208 VTi R2) +7:18,8

08. F. Andolfi/A. Casalini (Renault Clio R3) +7:35,0

09. A. Vittalini/S. Taveccio (Citroën DS3 R3T) +7:44,5

10. G. Di Palma/"Cobra" (Renault Clio R3) +7:50,8

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