Abenteuer Wechselland: Neubauer knapp vor Baumschlager

Die Wechselland-Rallye erlebte eine schwierige, geradezu abenteuerliche erste Etappe. Regen und Nebel sorgten für erschwerte Bedingungen – es führt Hermann Neubauer vor Raimund Baumschlager.

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28. April 2017

Michael Heimrich

Der „Wettergott“ hatte am ersten Tag der Wechselland-Rallye kein Erbarmen und lieferte ein „Rallyewetter“ von der harten Sorte: Den ganzen Tag Regen und auf den Prüfungen zum Teil grenzwertiger Nebel. Die Hochwechsel-Prüfung musste für den zweiten Durchgang gar abgesagt werden, da es dort zu schneien begann.
Nach fünf von 15 Prüfungen führt Hermann Neubauer, der gleich mit zwei Bestzeiten die Rallye eröffnet hatte – der Staatsmeister liegt 10,6 Sekunden vor Raimund Baumschlager im VW Polo R WRC. Neubauer sagte: „Ich bin froh, dass ich in Führung liege – schließlich habe ich das älteste der hier vertretenen World Rally Cars. Ich wäre gerne noch einmal die Hochwechsel-Prüfung gefahren – aber egal: Morgen soll es trocken werden, aber ich möchte Platz eins verteidigen.“
Raimund Baumschlager wollte auf den schwierigen Nebel-Prüfungen nicht zu viel riskieren: „Ich fahre seit 35 Jahren Rallye und weiß, dass man mit einem neuen Auto nicht gleich alles riskiert – natürlich gibt es die Erwartungen der Fans mit dem neuen Auto, aber die Rallye ist noch lang.“
Gerwald Grössing liegt mit 27 Sekunden Rückstand auf Platz drei und erklärte in ausgelassener Stimmung: „Es ist Jagdzeit! Ich bin happy mit meiner Bestzeit auf der vierten Prüfung.“ 
Andi Aigner kämpfte von Beginn an mit Zündaussetzern, die im zweiten Durchgang sogar noch schlimmer wurden. Kollegialer Zug von Hermann Neubauer: Dessen M-Sport-Ingenieur wird versuchen, den „Hund“ im Motor des Aigner-WRC zu finden. Der Ex-Weltmeister liegt bereits 1:21 Minuten zurück, dahinter Niki Mayr-Melnhof auf Platz fünf. 
In der 2WD-Wertung führt Daniel Wollinger, jedoch fehlen Michael Kogler nur 12,4 Sekunden – auf Platz drei liegt Luca Waldherr im Opel Adam R2.
Die zweite Etappe der Wechselland-Rallye wird um punkt 8 Uhr gestartet – es sind noch 102 Wertungskilometer zu absolvieren, das Wetter soll laut Prognosen am Samstag besser sein. 

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