Überraschung am Col de Turini

Wechselhafte Bedingungen, schwierige Wertungsprüfungen und eine anspruchsvolle Rallye erwarteten die Teilnehmer zur diesjährigen Monte. In Vorfeld wurden einige Favoriten der vergangenen Saison gehandelt, doch passend zur Rallye Monte Carlo, wurde die Expertenmeinung in den Schatten gestellt.

10. Februar 2012

Michael Heimrich

Überraschung am Col de Turini

Der serbische Citroen Pilot Stefan Smiljkovic hatte das starke Teilnehmerfeld im Griff und konnte sich vor dem tschechischen Kontrahenten Martin Ptacek mit fast 30 Sekunden durchsetzen. Dahinter, auf Gesamtrang drei, die zweite Überraschung zum Auftakt der 2012er Saison, Jakob Hoffmann mit seinem Ford Fiesta S2000. Ganz in Ogier Manier, flog der Tscheche mit seinem unterlegenen Auto aufs Podium und bestätigte sein Ausnahmetalent in der S2000 Riege. 

VWRC
Stefan Smiljkovic musste sich lediglich auf WP 1 dem letztjährigen Dritten der VWRC, Jurek Bogdanowicz, geschlagen geben. Anschließend zeigte Smiljkovic eine absolut souveräne Vorstellung, über die gesamte Distanz von 17 Wertungsprüfungen. Der Serbe konnte sich auf den extrem anspruchsvollen Strecken, einen Vorsprung von beinahe 30 Sekunden sichern. Hinter Smiljkovic kam ein ebenso konstanter Martin Ptacek ins Ziel, der sich mit über einer Minute vor den Polen Sebastian Majzner, den zweiten Platz sicherte.

SVWRC
Gegen Jakub Hoffmann hatte der Finne Kimmo Repo kein Mittel. Trotz starker Fahrt, musste er sich dem super schnellen Tschechen mit einem Rückstand von über 2:30 Min. geschlagen geben. Milan Ostrovsky komplettierte die Top 3 der S2000er Garde und machten den dreifach Erfolg von Ford perfekt.

PVWRC
In der seriennahen Gruppe N konnte sich ein Slowake durchsetzen. Domen Gantar gewann nach tadelloser Rallye und fantastischem Vorsprung von 0:46 Min., vor dem Polen Arek Burczynski und Mike Honcho aus Finnland. Die drei Subaru Impreza Piloten dominierten von Beginn an die PVWRC Wertung und lieferten sich einen feinen Kampf an der Spitze.

VWRC Academy
Der Schwede Micael Eriksson war das Maß aller Dinge in der Academy. Eriksson holte sich alle Bestzeiten und 1:28 Min. Vorsprung vor der Konkurrenz. Auf dem zweiten Platz ein starker Tim Sommer. Der Deutsche fand schnell seinen Speed und konnte den Citroen C2 des Drittplatzierten, Anton Tokbulatov, auf Abstand halten. Doch die deutsch/deutsche Konstellation Sommer/Opel, hatten gegen Erikkson im Ford Fiesta keine Chance.

VHistoric
Diese neu geschaffene Gruppe Vhistoric muss sich in dieser Saison noch etablieren. Die ersten Punkte konnte Robi Grgurina nach Kroatien holen. Der Rest des Felder konnte nur durch „Rally 2“ die Rallye beenden. Das Podest komplettieren Lukas Vecera und Budra Svajunas

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