Wikinger: Hoffen auf die Dänen

Die Wikinger-Rallye bildet im März den Auftakt für die DRM 2010. Um ein attraktives Starterfeld zu bekommen, hofft man im Norden auf rege Teilnahme aus Dänemark.

1. Januar 2010

Michael Heimrich

Wikinger: Hoffen auf die Dänen

Die Deutsche Rallye Meisterschaft 2010 wird am 26. und 27. März in Schleswig-Holstein mit der ADAC Wikinger Rallye rund um das Rallye-Zentrum in Süderbrarup, dem ‚Herzen Angelns, eröffnet. Schon 2009 überzeugten die „Nordlichter“ bei ihrer Meisterschafts-Premiere und boten den Teams fahrerisch äußerst anspruchsvolle Strecken. Die erstmals in den hohen Norden gereisten Teams mussten sich an unbekannte Strecken gewöhnen, konnten aber vorab im heimischen Wohnzimmer „trainieren“. Die Veranstaltergemeinschaft aus den Motorsportfreunden Idstedt und dem Automobilclub Schleswig hatte eine DVD mit den Wertungsprüfungen erstellt. Ein Service, der bei den Teilnehmern gut ankam und auch 2010 wieder zum Angebot zählen wird.

Mit der Verlegung des Rallyezentrums nach Süderbrarup wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen würde das 2009 genutzte Areal „Auf der Freiheit“ in Schleswig infolge Baumaßnahmen nur begrenzt zur Verfügung stehen, zum anderen sind vom Zentralort Süderbrarup aus andere Regionen der Landschaft Angeln erreichbar. Eine Tatsache, die die Macher der Rallye ausnutzen. „2010 wird es eine komplett andere Rallye geben“, kündigt Organisationsleiter Rainer Haulsen an. „Unsere Planungen sind nahezu abgeschlossen, es stehen nur noch einige Gespräche mit den beteiligten Gemeinden aus.“ Klangvolle WP-Bezeichnungen wie „Wahrberg“, „Fuchsgraben“, Silkmoos oder Kattberg versprechen auch 2010 Asphalt-Wertungsprüfungen auf hohem Niveau. Mehrere Ortsdurchfahrten und eine malerische Passage entlang der Ostsee ergänzen das Angebot auch für die Fans.

Die ‚Wikinger’ 2010 beginnt mit zwei Wertungsprüfungen am Freitagabend. Am Sonnabend stehen weitere zehn WPs auf dem Plan. Insgesamt sind neun Start-Ziel-Prüfungen mit einer jeweiligen Länge zwischen 8 und 18 km sowie 3 Rundkurse zu absolvieren. Bei einer Gesamtlänge von unter 400 km wird die WP-Quote damit bei rund 40 % liegen.

Zurzeit führt Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft intensive Verhandlungen mit einem dänischen Promoter, denn die Wikinger hoffen noch auf ein Prädikat aus Dänemark. „Trotz des Gesamtsieges von Peter Corazza haben die dänischen Teams 2009 den Länderkampf gegen die DMSB-Mannschaft gewonnen. Wir laden die DASU und den DMSB mit ihren Teams zur Revanche ein“, so Krabbenhöft.

GALERIE: Die Bilder der Wikinger-Rallye 2009…

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