Teilzeitprogramm für Loeb

Sebastien Loeb bleibt der Rallye-WM erhalten. Allerdings wird der Weltmeister 2013 nur noch bei ausgesuchten Läufen antreten. Mikko Hirvonen ist als Werksfahrer im nächsten Jahr gesetzt.

27. September 2012

Michael Heimrich

Teilzeitprogramm für Loeb

Er hat alles gewonnen und beginnt sein Abschied auf Raten. Sebastien Loeb wird keine volle WM-Saison 2013 bestreiten. Bislang steht nur der Einsatz beim Auftakt in Monte Carlo (15. bis 20. Januar) fest, das weitere Programm des Weltmeisters soll später bekannt gegeben werden, ebenso wer Loeb vertreten wird, wenn dieser keine Lust auf einen WM-Ausflug hat. In der Gerüchteküche werden die Namen Kris Meeke, Dani Sordo und Petter Solberg hoch gehandelt.

Loeb und Citroën liebäugeln unterdessen bereits mit einem möglichen Wechsel auf die Rundstrecke. Gemeinsam prüft man die Möglichkeit, ab 2014 ein Programm in der Tourenwagen-WM (WTCC) auf die Beine zu stellen. Loeb zieht es seit geraumer Zeit auf die Rundstrecke. Er gründete bereits seinen eigenen Rennstall und "jetzt beginnt ein neuer Abschnitt in meiner Karriere", sagte der Franzose während der Pressekonferenz auf dem Pariser Autosalon. 

"Sebastien kann keine passive Rolle als Markenbotschafter von Citroen einnehmen", unterstrich Teamchef Yves Matton. "Dieses Projekt gibt ihm die Möglichkeit, seine Karriere auf der Rundstrecke mit Hilfe eines Herstellers voranzutreiben und Citroën kann mit Hilfe der WTCC in Schlüsselmärkten wie China oder Brasilien sein Können beweisen. Die endgültige Entscheidung über das Programm hängt von Veränderungen im FIA-Reglement ab und natürlich von der Unterstützung unserer jetzigen und künftigen Partner."

Mikko Hirvonen wurde gleichzeitig als Werksfahrer für 2013 bestätigt, er wird als neue Nummer-1 an allen WM-Läufen teilnehmen. Ebenso gab Citroën offiziell die Zusammenarbeit mit dem neuen Hauptsponsor Abu Dhabi bekannt. "Dadurch können wir im kommenden Jahr drei DS3 WRC in der Weltmeisterschaft einsetzen", verkündete Teamchef Yves Matton. Das dritte Werksauto ist für Khalid Al-Qassimi vorgesehen, der künftig mit dem neuentwickelten DS3 RRC auch in der MERC starten wird.

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