Suzuki dominiert in Griechenland

Alle heutigen Bestzeiten in der Junior-WM gingen an vier verschiedene Suzuki-Piloten und Kosti Katajamäki führt vor Guy Wilks mit 12.1 Sekunden Vorsprung.

4. Juni 2004

Michael Heimrich

Suzuki dominiert in Griechenland

Schon vor der Schotterveranstaltung in Griechenland zeigte sich der Risto Laine, der Team Manager von Monster Sport Europe zuversichtlich: „Der Shakedown verlief reibungslos und auch bei der Super Special am Donnerstag Abend hatten wir keinerlei Probleme. Wir sind guter Hoffnung, doch die Rallye in Griechenland ist unvorhersehbar. Wir sind von unserem Auto überzeugt, doch wir wissen nicht genau wo wir mit den gemachten Fortschritten im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Es sind fünf Monate seit dem letzten JWRC-Lauf in Monte Carlo vergangen und diese Veranstaltung wird uns viele Antworten liefern.“

Wie gut die Hausaufgaben gemacht wurden konnte man während der gesamten heutigen Etappe erkennen. Nach der ersten Bestzeit von P-G Andersson am Donnerstag Abend begann heute früh Kosti Katajamäki mit einer Bestzeit und übernahm die Führung. Doch lange konnte sich der Finne über diese nicht freuen, denn nachdem der Este Urmo Aava im Vorjahres-Ignis auftrumpfen konnte, übernahm wieder Andersson die Führung, ehe er fast vier Minuten in der sechsten Prüfung verlor und auf die vierzehnte Position zurückfiel.

Dann war es wieder Kosti Katajamäki, der den Sprung an die Spitze schaffte und im Etappenziel einen Vorsprung von 12.1 Sekunden auf seinen Markenkollegen Guy Wilks herausfuhr. Dahinter reiht sich der dritte Suzuki-Pilot, der Italiener Mirco Baldacci ein. Rang vier belegt der belgische S1600-Champion Larry Cols im Renault Clio noch vor Alessandro Broccoli. Der Monte-Sieger Nicolas Bernardi hatte keinen Glück und außerhalb der Punkteränge auf der zwölften Position.

Vom Pech verfolgt wird auch der Finne Jari-Matti Latvala beim Debüt des neuen Ford Fiesta S1600, der mit fast 24 Minuten Rückstand aussichtslos in der JWRC-Wertung die letzte Position belegt.

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