Stohl kämpft mit Elektronikproblemen

Gas-Aussetzer auf der ersten Sonderprüfung kosten dem 30 Jahre alten Wiener fast fünf Minuten.

4. Oktober 2002

Michael Heimrich

Die Erwartungshaltung für die 32 Neusseland-Rallye war groß. Das OMV Team Manfred Stohl und Ilka Petrasko wollte unbedingt den Vorjahressieg wiederholen. Doch schon auf der ersten Sonderprüfung gab es einen schweren Dämpfer. Nach rund fünf Kilometer starb der Motor ab und ließ sich zwei Minuten lang nicht mehr starten. Als er dann doch wieder lief, nahm er aber kein Gas an und Stohl fuhr praktisch den Rest Sonderprüfung mit Standgas. Fazit: Der OMV Pilot verlor auf SP 1 fast fünf Minuten und liegt nach sechs von 26 Sonderprüfungen nur an der 24. Stelle in der Gruppe N.

Trotz fieberhaftem Suchen konnte bislang der Fehler in der Elektronik des Mitsubishi Lancer Evo VI noch nicht gefunden werden. So setzte auf sämtlichen Sonderprüfungen des ersten Tages immer wieder der Motor aus. Dennoch markierte das OMV Duo Stohl/Petrasko zwei Sonderprüfungsbestzeiten in der seriennahen Klasse und war auf SP 5 auf 11,15 Kilometer nur sechs Zehntel Sekunden langsamer als Marcus Grönholm (Fin) im Peugeot 206 WRC.

Die Aufholjagd zeigt also Früchte. So war Manfred Stohl auf den Sonderprüfungen zwei bis sechs insgesamt um 30 Sekunden schneller als der Rest in der seriennahen Klasse.

Manfred Stohl: ?Leider lief es den ganzen Tag schon nicht optimal. Immer wieder setzte der Motor aus oder nahm kein Gas an. Jetzt kämpfen wir eben weiter und arbeiten uns Platz für Platz nach vorne. Die Abstände sind hier aber sehr gering. Ich hoffe, dass wir morgen auf der 59 Kilometer langen Sonderprüfung 11 gleich einige Fahrzeuge hinter uns lassen können. Vorausgesetzt, dass und sie Elektronik keinen Strich durch die Rechnung macht und der Wagen wieder problemlos läuft.?

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