Starthilfe für Markko Märtin

Um seine Chancen in der zweiten Saisonhälfte deutlich zu steigern, darf Markko Märtin zukünftig andere Dämpfer fahren, als die Eigenentwicklung aus dem Hause Peugeot.

3. August 2005

Michael Heimrich

Starthilfe für Markko Märtin

Der Este, der immer noch über Eingewöhnungsschwierigkeiten in den 307 WRC klagt, testete bei der EOS Peugeot Rally erstmals einen neuen Dämpfer, der aus Öhlins- und Peugeot-Teilen bestand. Chefingenieur Michel Nandan erklärte, dass die Teile für den Kundeneinsatz im kommenden Jahr entwickelt worden seien und betonte, dass sie im Moment keine Steigerung brachten.

„Sollten die Leute die Autos kaufen, dann sind diese Teile einfacher. Es ist keine Revolution und im Moment sind sie auch nicht besser“, so Nandan. „Aber wenn die Leute damit schneller zurechtkommen, dann ist es ok.“

Märtin hingegen erkannte eine kleine Steigerung, erklärte aber, dass es noch Platz für weitere Entwicklungen gäbe. Trotz dieser Einschätzung und des Test-Einsatzes in Estland wird Peugeot nicht die Fahrzeuge von Marcus Grönholm und Sebastian Lindholm bei der bevorstehenden Rallye Finnland umrüsten.

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