SS3: Grönholm weiter vorn – Ford feiert starke Premiere

Während Weltmeister Marcus Grönholm an der Spitze seinen Vorsprung weiter ausbaut, feiert das Ford-Team eine starke Premiere des neuen WRC.

11. April 2003

Michael Heimrich

SS3: Grönholm weiter vorn – Ford feiert starke Premiere

Mit seiner zweiten Bestzeit am Morgen baut Marcus Grönholm seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf mittlerweile 13.4 Sekunden aus. „Ich freue mich jedes Jahr auf Neuseeland. Die schnellen und flüssigen Schotterstrecken machen diesen Event zu einem echten Fahrer-Event“, erklärte Grönholm.

Auf Rang zwei kann Markko Märtin (+13.4) einen gelungen Einstand des neuen Focus WRC03 feiern. Der Ford-Pilot kann die Pace des Spitzenreiters mitgehen und den Abstand zu Petter Solberg (+16.6) auf Rang drei konstant halten. „Jetzt ist für uns der Moment der Wahrheit gekommen“, erklärte Chefingenieur Christian Louriaux vor dem Start der ersten Etappe. „Ich bin aber weder nervös oder aufgeregt, denn ich denke wir sind gut vorbereitet und konkurrenzfähig.“

Durch die nassen Strecken fällt Richard Burns (+22.8) nicht so weit zurück, wie er zunächst befürchtet hatte. Ganz im Gegenteil: der Peugeot-Pilot erzielte auf der zweiten Sonderprüfung sogar die Bestzeit und festigt seinen vierten Platz im Klassement. Lediglich 0.5 Sekunden hinter Burns rangiert bereits Teamkollege Harri Rovanperä.

Nach dem frühen Ausfall von Armin Schwarz kämpft Freddy Loix für das Hyundai-Team um Punkte. Nach drei gefahrenen Prüfungen liegt der Belgier aber bereits mit einem Rückstand von 1:05 Minuten weit zurück. Ebenfalls unzufrieden ist Colin McRae mit seiner bisherigen Leistung. Die Scheibenheizung im Citroen Xsara WRC funktioniert nicht richtig und der Schotte muss teilweise im Blindflug über die Strecken fliegen. „Ich hätte lieber im Hotel bleiben sollen“, grummelte Colin im Ziel.

Anthony Warmbold liegt bei seinem Neuseeland-Debüt weit zurück. Der in Monaco lebende Deutsche verlor bereits über drei Minuten auf die Spitze und belegt derzeit den 20. Gesamtrang. Manfred Stohl zeigt weiter eine starke Leistung und verbessert sich auf den siebten Platz im Klassement. „Ich komme mit dem Peugeot 206 WRC immer besser zurecht“, erklärte der Wiener. „Wir hoffen hier für eine Überraschung zu sorgen.“

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