Shakedown: Pirelli im Vorteil.

Die Reifen könnten den Ausschlag für Sieg oder Niederlage bei der SanRemo Rallye geben. Für Pirelli scheint sich die umfangreiche Testarbeit auszuzahlen.

3. Oktober 2001

Michael Heimrich

Die umfangreiche Testarbeit von Pirelli und den dazu gehörigen Teams seit der ersten Asphaltrallye des Jahres hat sich bezahlt gemacht. Beim heutigen Shakedown dominierten die Autos des italienischen Reifenherstellers.

Carlos Sainz war mit einer Zeit von 2:19 und 2:41 Minuten der schnellste auf der Strecke, gefolgt von Markko Märtin (2:19.5/2:42.5) und Petter Solberg. Tommi Mäkinen erreichte beim ersten Einsatz des Mitsubishi World Rally Car eine Zeit von 2:21.9 und 2:44.0.

Natürlich läßt sich aus diesen Ergebnissen noch keine Aussage über die Leistungsfähigkeit auf der am Freitag beginnenden Rallye ableiten. Dennoch zeigten sich die Pirelli-Piloten mehr als zufrieden.

"Ich denke wir haben das Maximale erreicht. Am Freitag werden wir mehr sehen, bis dahin möchte ich keine weiteren Prognosen abgeben.", erklärte ein begeisterter Carlos Sainz. Teamkollege Colin McRae meinte: "Wir arbeiten noch an der Gewichtsverteilung im Auto. Normalerweise kann man ja voraussagen wo man in etwa landen wird, aber diesmal habe ich keine Idee. Wir könnten Probleme haben in die Top-Ten zukommen oder wir sind ganz vorne.", stapelt der Schotte tief.

Citroen wird erstmals die neue Semi-Automatik einsetzen, die Philippe Bugalski bei der Deutschland-Rallye testete. Schnellster Citroen-Fahrer war Sebastian Loeb, der seine Chance nutzen will und sich für einen Platz in einem WM-Fahrzeug empfehlen möchte.

Tommi Mäkinen konzentrierte sich beim heutigen Shakedown darauf eine gute Abstimmung für das neue Auto zu finden: "Ich bin mir sicher wir werden schneller sein, das alte Auto war nicht mehr konkurrenzfähig. Natürlich liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, wir haben noch ein paar Probleme gefunden."

Sein Teamkollege Freddy Loix zeigte sich vom neuem Auto begeistert: "Der große Unterschied zum alten Fahrzeug ist die wesentlich einfachere Fahrbarkeit.. Ich denke das ist schon eine große Hilfe für uns."

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