Shakedown: Peugeot und Citroen im Vorteil.

Auf der sieben Kilometer langen Shakedown-Strecke nutzten die Piloten die letzte Chance um ihr Auto auf die bevorstehende Rallye Monte Carlo abzustimmen.

17. Januar 2002

Michael Heimrich

Shakedown: Peugeot und Citroen im Vorteil.

Strahlender Sonnenschein und trockene Fahrbahnen erwartet die Piloten während der 70. Auflage der Rallye Monte Carlo. Schon heute, während des Shakedowns, fanden die Piloten ideale Bedingungen vor und konnten die letzte Möglichkeit zum Testen nutzen.

Die vorherrschenden Streckenbedingungen werden vor allem den Fahrern der französischen Teams entgegenkommen. Sowohl Citroen, als auch Peugeot gelten als haushohe Favoriten auf den Sieg beim WM-Auftakt. Ex-Weltmeister Marcus Grönholm konnte mit einer schnellen Zeit während des Shakedowns seiner Favoritenrolle gerecht werden, versucht aber die Erwartungen niedrig zu halten: "Mit dem Rallyeauto habe ich bisher nur 15 Kilometer dieser Rallye gefahren, damit ist alles neu für mich. Irgendwo in den Top-Fünf ist ein realistisches Ziel für uns.", meinte der Schwede.

Gilles Panizzi, bekannt als echter Asphalt-Glüher, sieht zwar eine reele Sieg-Chance, verweist aber auf das bevorstehende Reifen-Roulette in den Bergen: "Wir haben ja noch Winter und viele Prüfungen sind sehr glatt. Die richtigen Reifen zu wählen wird sehr schwierig."

Peugeots Neuzugang, Weltmeister Richard Burns, der heute seinen 31. Geburtstag feierte, versucht sein Debüt im 206 WRC gelassen zu sehen: "Wenn wir eine weitere Woche zum Testen gehabt hätten, wäre das besser gewesen. Ich werde eine Zeit brauchen um mich einzugewöhnen und die vorherrschenden Bedingungen laden nicht gerade zum Experimentieren ein."

Schnellster beim Shakedown war Subaru-Pilot Tommi Mäkinen. Der Finne könnte mit einem Sieg zu Walter Röhrl aufschließen, der die Monte viermal gewinnen konnte: "Vor uns liegen drei harte Tage, wir werden unser Bestes geben um unser Ziel, den Gesamtsieg, zu erreichen."

Die Rallye Monte Carlo startet morgen früh um 09.48 Uhr mit der 28.75 Kilometer langen Prüfung von Selonnet nachTurriers.

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