Safari-Rallye soll sicherer werden.

Nach der Kritik über die Sicherheit dieses Klassikers, haben Veranstalter und ISC angekündigt, in diesem Jahr für mehr Sicherheit zu sorgen.

9. Februar 2002

Michael Heimrich

Safari-Rallye soll sicherer werden.

David Richards erklärte kürzlich, dass die Organisatoren dafür sorgen müssen, alle Wertungsprüfungen der Rallye abzusperren, um den Platz der Safari im WM-Kalender zu sichern.

"Wenn alles klappt, dann werden wir schon in diesem Jahr mehr als ein Drittel der Prüfungen auf abgesperrten Strecken fahren. Für den Rest der Rallye garantieren wir, dass kein Auto ohne Helikopter-Unterstützung fahren wird. Die Organisatoren werden in den kommenden zwei bis drei Jahren dafür sorgen, die Streckenführung so zu ändern, das es mehr Möglichkeit für eine Absperrung geben wird.", erklärte Richards.

Im Moment fahren die Piloten zum Teil über öffentliche Straßen, wo Verkehr, Menschen oder Tiere für ein erhebliches Sicherheitsrisiko sorgen. Im letzten Jahr kam es zum Eklat, als die Fahrer ohne Helikopterunterstützung, auf eine Wertungsprüfung, mehr oder weniger zwangsweise, von ihrem Teams geschickt worden.

Colin McRae kommentierte: "Über die Jahre wurde die Rallye immer europäischer. Sie ist zu schnell, was nicht nur für uns gefährlich ist, sondern besonders auch für die Zuschauer."

Weltmeister Richard Burns begrüßte die Entwicklung: "Einige der Fragen wurden beantwortet. Aber das Problem für mich ist, dass weiterhin fast 70% der Rallye auf öffentlichen Straßen stattfindet. Ich will die Rallye keinesfalls schlecht machen – es ist ein Klassiker – aber wir müssen diesen Lauf so sicher wie möglich machen."

Längere Prüfungen von bis zu 400km, weniger Service-Stopps sollen der Rallye wieder ihren alten Charakter verleihen. "Die Vorschläge sind sehr vernünftig.", erklärte Subaru-Pilot Richard Burns. "Zwei bis drei Prüfungen an einem Tag, dazwischen kleinere Tankstopps mit einem bis zwei Teammitgliedern. Die Geschwindigkeiten würden geringer und die Rallye sicherer werden."

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