Riedemann ist unzufrieden

Christian Riedemann und Michael Wenzel werden durch einen gebrochenen Querlenker in Frankreich vorzeitig zur Aufgabe gezwungen. Entsprechend groß ist der Frust im Team.

2. Oktober 2011

Michael Heimrich

Riedemann ist unzufrieden

Der letzte Asphaltstart im Ford Fiesta lag fast ein Jahr zurück. Entsprechend verhalten startete Christian Riedemann in die ersten Prüfungen der Rallye Frankreich, landete aber trotzdem auf der vierten Prüfung in einem Graben. Leider wurde der zweite Durchlauf des Schotterabschnitts Riedemann am Nachmittag erneut zum Verhängnis. Ein Plattfuß kostete viel Zeit, so dass er den Freitag nur auf Platz acht beendete.

 

Auch am finalen Tag der Rallye de France erhöhte das Team Riedemann/Wenzel noch einmal den Speed und fuhr somit gute Zeiten ein, um den Abstand zur Spitze zu verkürzen. "Überraschenderweise fanden wir immer wieder jede Menge Splitt auf den Strecken vor, zumal die Eisenstangen, welche das sogenannte „Cutten“ verhindern sollten, umgefahren wurden", erklärte Christian Riedemann.

 

Schließlich brach auf der Nachmittagsschleife der linke Querlenker des Fiesta R2s beim Anbremsen auf einer Bergab Passage. Vorerst konnte das Duo die Fahrt fortsetzen, bis letztendlich der Querlenker ganz abbrach und das Rad sofort blockierte. Das endgültige Aus in Frankreich.

 

"Leider war dieses Wochenende alles andere als zufriedenstellend für uns. Zwar konnten wir unseren Speed immer weiter erhöhen, jedoch fehlten uns die nötigen Kilometer, um von Beginn an, einen guten Speed fahren zu können. Mein Bremsfehler war äußerst ärgerlich und sicherlich vermeidbar. Nichtsdestotrotz können wir neue Erfahrungen mit nach Hause nehmen", erklärt der 24-jährige Sulinger.

 

Riedemann will sich jetzt voll auf die Rallye Spanien konzentrieren. Beim vorletzten WM-Lauf wird er erneut für Volkswagen Motorsport an den Start gehen. Riedemann hat gute Erinnerungen an Spanien. Im vergangenen Jahr konnte er  in Spanien den 16. Gesamtrang einfahren, welches bis heute das beste Gesamtergebnis eines Ford Fiesta R2s in der Weltmeisterschaft ist.

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