Richard Burns: "Ich weiß was ich zu tun habe."

Der Subaru-Pilot will seine Chance bei der Rallye Australien nutzen, um mit einem Sieg weiteren Boden in der Gesamtwertung gut zu machen.

29. Oktober 2001

Michael Heimrich

Richard Burns: "Ich weiß was ich zu tun habe."

Die Rallye-Weltmeisterschaft 2001 verspricht wieder einmal ein spannendes Finale. Vier Fahrer können noch Weltmeister werden und nur noch zwei Läufe sind zu abolvieren. Einer der Titelanwärter ist Richard Burns. Der Subaru-Pilot liegt im Moment mit 34 Zählern auf Rang drei der Gesamtwertung und will mit einem Sieg in Australien den Grundstein für seinen ersten WM-Titel legen.

"Ich weiß genau was ich zu tun habe. Ich werde alles geben um den Titel zu holen.", erklärte Richard. "Ein gutes Ergebnis in Australien ist Voraussetzung für den Titelgewinn und ich bin wirklich sehr optimistisch. Wenn man mich fragen würde bei welcher Rallye ich die höchsten Siegchancen hätte, dann würde ich Australien und die RAC nennen."

Burns Teamkollege Petter Solberg freut sich ebenfalls auf Australien: "Die Rallye liegt dem Auto und meinem Fahrstil. Der Event ist einer der besten Läufe im ganzen WM-Kalender, aber sehr anspruchsvoll. Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben und Richard im Titelkampf unterstützen."

"Die Australien ist eine sehr schnelle Schotterrallye und hier haben wir schon in der Vergangenheit einige Erfolge feiern können.", meint Teamchef David Lapworth. "Unser Auto ist sehr stark auf solchen Bedingungen und nach dem Erfolg in Neuseeland sind wir uns sicher das stärkste Paket zu haben."

Doch Subaru hat sich auf den Lorbeeren nach dem Sieg nicht ausgeruht, sondern das Auto ständig weiterentwickelt. "Wir werden einige Neuerungen am Auto mitbringen. Das sollte die Leistungsfähigkeit des Impreza ein wenig verbessern.", erklärt Lapworth. "Unser Ziel ist es natürlich Richard zum WM-Titel zu verhelfen, in Australien gilt es deshalb Tommi und Colin zu schlagen. Sollte uns dies gelingen, dann haben wir eine sehr gute Ausgangsposition für das Finale bei der RAC in Großbritanien."

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