Portugal kämpft um Comeback

Eine völlig neue Rallye Portugal wird im nächsten April stattfinden und die Veranstalter kämpfen um die Wiederaufnahme in den Kalender der Rallye-WM.

29. Oktober 2004

Michael Heimrich

Portugal kämpft um Comeback

Vor drei Jahren entschied die FIA die Rallye Portugal aus dem WM-Kalender zu streichen, da die Sicherheitsstandards große Mängel aufwiesen. Mit einem Probelauf im kommenden April (01.-02.) wollen die Portugiesen eine völlig neue Rallye präsentieren und sich um eine erneute Aufnahme in die Rallye-WM bewerben.

Die Veranstaltung wird im Süden Portugals, rund um das Rallyezentrum in Vilamoura an der Algarve stattfinden. Insgesamt 240 Wertungskilometer, verteilt auf zwölf Prüfungen, warten auf die Teilnehmer.

Zuspruch bekommen die Pläne von Carlos Sainz, der sich für eine Rückkehr des portugiesischen WM-Laufes ausspricht. „Ich war schon ein wenig traurig als die Rallye ihren WM-Status verlor, denn sie war eine der besten Veranstaltungen im ganzen Kalender“, so der Spanier. „Die Portugiesen leben für Rallye und ich verstehe nicht, warum wir nicht in solchen Ländern fahren.“

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