„Planen auch ohne Ford…“

Ford-Pilot Antony Warmbold rechnet nicht damit, in der kommenden Saison wieder in einem Focus WRC zu sitzen. Alternativen werden bereits ausgelotet.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Auch für Antony Warmbold beginnt nun die wichtigste Zeit des Jahres. Wenn die Weichen für die kommende Saison gestellt werden, will der Youngster mit einem konkurrenzfähigen Packet wieder dabei sein.

Doch die Ehe mit dem Ford-Einsatzteam M-Sport scheint sich ihrem Ende zu nähern. Warmbold fühlt sich gegenüber den Werkspiloten stark benachteiligt und beklagt, dass er so keine richtige Chance bekäme, sein Können zu beweisen.

„Wir haben vor allen bei den Reifen einen deutlichen Nachteil gegenüber den Werksfahrern“, erklärt der in Monaco lebende Deutsche. „Außerdem fehlen mir einfach regelmäßige Tests. Die letzte Möglichkeit das Auto auf Asphalt auszuprobieren hatte ich kurz vor der Monte.“

Vater Achim Warmbold rechnet vor, dass jeder WM-Lauf mittlerweile bis zu 300.000 Euro verschlingt und schaut sich bereits nach Alternativen um. „Es wird wahrscheinlich die letzte Saison mit Ford werden. Zwei andere Teams haben bereits Interesse bekundet und die Verhandlungen laufen“, erklärte Warmbold senior.

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