Peugeot kippt Pläne

Peugeot scheint nach dem Grönholm-Crash in Deutschland die Pläne, bei jedem WM-Lauf in Europa ein drittes Werksauto einzusetzen, beiseite gelegt zu haben.

1. September 2004

Michael Heimrich

Grönholm, der nach dem frühen Ausfall in Deutschland nur noch geringe Chancen auf den Titel hat, wird höchstwahrscheinlich keine Extra-Schützenhilfe aus den eigenen Reihen bekommen. Peugeot sieht keinen Grund, ein drittes Auto einzusetzen, um WM-Leader Sebastien Loeb zu blocken.

Lediglich beim WM-Lauf in Wales wird Daniel Carlsson in einem dritten 307 WRC an den Start gehen. Der in Deutschland eingesetzte Cedric Robert wird in Korsika möglicherweise das zweite Werksauto fahren, während Freddy Loix in Spanien zum Zug kommt.

Abermals bekräftigte Teamchef Corrado Provera seinen Wunsch nach einer Änderung des Punktesystems in der Weltmeisterschaft und die Rückkehr zu den Dreier-Teams. „Jeder wünscht sich eine Rückkehr zu drei Autos, aber das geht nicht mit 16 Rallyes“, so Provera.

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