Peugeot gut gerüstet im Kampf um dritten WM-Titel.

Peugeot beginnt die Rallye-Weltmeisterschaft 2002 mit der bewährten Technik des Weltmeisters und einem neuen Fahreraufgebot.

14. Januar 2002

Michael Heimrich

Peugeot gut gerüstet im Kampf um dritten WM-Titel.

Neben dem Finnen Marcus Grönholm, dem Weltmeister der Saison 2000, sowie dem französischen Asphalt-Experten Gilles Panizzi startet der neue Weltmeister Richard Burns aus Großbritannien erstmals in einem Peugeot 206 WRC. "Wir verfügen über erstklassige Fahrer und unser Auto ist sehr zuverlässig", erklärt Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, vor dem Start der Rallye Monte Carlo.

Der Klassiker führt über 15 Wertungsprüfungen und damit 406,72 Kilometer. Die oftmals wechselhafte Witterung führt dazu, dass sich trockene Passagen immer wieder mit nassen, schneebedeckten oder vereisten Sektionen abwechseln und damit höchste Anforderungen an die Fahrer stellen. Während der Peugeot 206 WRC auf allen vier Kontinenten, die die Rallye-Weltmeisterschaft mit ihren 14 Läufen besucht, bereits Siege feierte, steht ein Erfolg bei der prestigeträchtigen Auftaktveranstaltung für das Löwen-Team noch immer aus.

"Auf diesem Terrain könnte Gilles Panizzi für eine Überraschung sorgen", erklärt Jean-Pierre Nicolas, Teamchef von Peugeot Sport. "Ähnliches gilt für Marcus Grönholm. Richard Burns ist nicht so leicht einzuschätzen, schließlich ist es erst sein erster Auftritt in unserem 206 WRC. Dank seines Talents aber sollte er rasch gute Zeiten fahren."

Peugeot wird in der Saison 2002 drei 206 WRC einsetzen. Die Autos von Richard Burns und Marcus Grönholm sind permanent für die Marken-WM nominiert. Auf Schotter wird Harri Rovanperä das dritte Cockpit besetzen, auf Asphalt Gilles Panizzi. Beide Piloten steuern bei den übrigen Läufen einen 206 WRC des Teams Bozian.

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