Ogier erklärt das Problem mit dem Sensor

Jubelstimmung bei Citroën. Sebastien Ogier bescherte der Marke zum 100. Geburtstag den 100. Sieg bei einem Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft. Doch das Finale der Rallye Monte Carlo wurde für alle Beteiligten zur Zitterpartie.

28. Januar 2019

Michael Heimrich

Lediglich vier Zehntel trennten Spitzenreiter Sebastien Ogier (Citroën) und Verfolger Thierry Neuville (Hyundai) vor der letzten Prüfung der Rallye Monte Carlo. Ogier hatte wertvollen Boden eingebüßt, denn sein Auto lief nicht einwandfrei. Ein defekter Sensor am Gaspedal sorgte für Anspannung im und außerhalb des Cockpits. 
„Es begann bereits am Samstagabend auf dem Weg nach Monte Carlo“, erklärte Ogier. „Immer wenn ich vom Gas ging, lief der Motor mit 20 Prozent weiter. Keine schöne Sache, vor allem im Stage-Modus.“ 
Pech für Ogier. Am letzten Tag war kein Service vorgesehen, die Fahrer waren auf sich alleine gestellt. „Wir haben versucht, alles zu prüfen was ging. Scheinbar spielte ein Sensor verrückt. Zum Glück funktionierte es hin und wieder, aber es kann einen eben auch überraschen und das macht es gefährlich“, so Ogier. 
Aus der Entfernung verfolgte Citroën-Teamchef Pierre Budar das Drama mit. Doch ihm und den Technikern waren die Hände gebunden. „Als wir das Problem erkannten, haben wir unser Bestes versucht, aber am Ende konnte wir wenig machen. Es war sehr frustrierend für uns, ihnen nicht helfen zu können und sich gleichzeitig zu fragen, ob das Problem immer größer wird oder nicht.“
Auf dem Weg zur letzten Schleife versuchten Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia noch einmal den Defekt zu beheben, um nicht vorzeitig aufgeben zu müssen. „Wir konnten die Sache etwas beheben, zwar nicht komplett, aber wir schafften es die Rallye zu beenden und mit einer letzten Attacke den Sieg holen. Für mein Herz war das ein weiterer harter Tag. Ich wusste nicht, ob wir überhaupt ins Ziel kommen. Der Sensor hätte defekt gehen können und das wäre ein noch größeres Drama gewesen.“

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