Nervenspiele in der JWRC

Suzuki-Teamchef Risto Laine versucht im Vorfeld des JWRC-Finales den Druck auf seine Fahrer abzuschwächen. Die sollen sich auf keine unnötigen Duelle mit Renault einlassen.

25. Oktober 2004

Michael Heimrich

Drei der Titelfavoriten starten mit einem Suzuki in das Finale der JWRC und Risto Laine erwartet, dass der japanische Autohersteller am kommenden Wochenende seinen ersten Titel einfahren wird.

„Es gab zwar 2004 nur eine geringe Weiterentwicklung auf Asphalt, aber eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Jahr. Guy Wilks ist aus meiner Sicht der Topfavorit“, so Laine.

Einzig Renault-Pilot Nicolas Bernardi, der mit 27 Zählern auf dem dritten Rang der Gesamtwertung liegt, könnte dem Suzuki-Traum einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Der Franzose hatte bereits den Saisonauftakt in Monte Carlo für sich entschieden.

„Wenn Du anfängst darüber nachzudenken, was die anderen machen, dann konzentrierst Du Dich auf die falschen Dinge“, erklärte Laine und will verhindern, dass die Suzuki-Piloten ein zu hohes Risiko eingehen und wichtige Punkte verspielen. „Ich habe den Jungs gesagt, sie sollen sich auf ihr Fahren konzentrieren. Wir wären sehr enttäuscht, wenn nicht einer unserer Jungs den Titel holt.“

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