Markko: Hoffen und Bangen

Markko Märtin ist auf dem besten Weg seinen ersten WRC-Sieg zu feiern. Doch noch sind drei Prüfungen in Griechenland zu fahren und alles kann passieren.

8. Juni 2003

Michael Heimrich

„Ich bin heute Morgen ein Tempo gefahren, das mir erlaubt, die Gegner in Schach zu halten“, erklärt Märtin am Mittag im Servicepark. „Wir hatten fast keine Probleme, mit Ausnahme eines gebrochenen Stabilisators auf der letzten Prüfung. Ich hoffe wir bleiben bis ins Ziel weiterhin von größeren Problemen verschont.“

Denn Märtin weiß, im Rallyesport ist alles möglich und abgerechnet wird erst, wenn man die Ziellinie überquert hat. „Wir attackieren weiter und wer weiß, vielleicht erwischt Markko einen Plattfuß und dann sind wir vorne“, meint dementsprechend Petter Solberg, der im Moment auf dem dritten Rang der Gesamtwertung liegt.

Am Nachmittag müssen die Piloten noch einmal über 50 Kilometer über die anspruchsvollen Pisten der Akropolis-Rallye zurücklegen, bis sie gegen 15.30 Uhr das Ziel erreichen.

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