Manfred Stohl: "Ich bin hochmotiviert".

Bei der Neuseeland Rallye war der Österreicher Manfred Stohl nicht zu stoppen und gewann die Gruppe N. Ähnliches hat er auch im Fiat Punto S1600 vor.

4. Oktober 2001

Michael Heimrich

Manfred Stohl: "Ich bin hochmotiviert".

Sebastien Loeb, der bisher alle drei Läufe in der Super 1600 Kategorie dieser Saison gewonnen hat, wird diesmal in einem Citroen Xsara WRC sitzen und somit haben seine Kontrahenten die Chance zu siegen. Zu den Sieganwärtern zählen u.a. die einheimischen Fiat Punto S1600-Piloten Andrea Dallavilla, der in der Gesamtwertung zweiter hinter Loeb ist und Giandomenico Basso, der den vierten Gesamtrang innehat.

Doch auch der amtierende Gruppe N-Weltmeister Manfred Stohl möchte nach einer gelungenen Neuseeland Rallye im Mitsubishi Lancer Evo VI, endlich mal im Punto S1600 ins Ziel kommen und ein gutes Ergebnis einfahren.
Nach dem schweren Unfall bei der Akropolis Rallye muß der Österreicher aber immer noch auf seine Co-Pilotin Ilka Petrasko verzichten. Sein Stamm-Co-Pilot Peter Müller, der normalerweise nur für die Gruppe N Einsätze geplant war, wird jedoch ein weiteres Mal im Fiat Punto S1600 Platz nehmen.

Nach dem Abfahren der 20 Wertungsprüfungen, deren Länge 368,12 km beträgt, erklärte Manfred Stohl: "Ich denke hier in Italien weniger an einen Sieg, als daran, endlich wieder einmal ins Ziel zu kommen. Wir dürfen trotzdem nicht langsam fahren, denn sonst liegt man gleich sehr weit hinten."
Um gut genug gegen die 21 Konkurrenten zu sein, hat Stohl einen Test im italienischen Varese absolviert, wo u.a. an der Fahrwerksabstimmung gearbeitet wurde: ?Der Test war sehr gut für mich, denn ich habe beim Setup mit einem Super 1600-Fahrzeug noch nicht so viel Erfahrung wie mit meinem Gruppe N-Mitsubishi."

Manfred Stohl äußerte aber auch Kritik vor dem Start der San Remo Rallye: ?Mir gefällt es nicht, wenn Prüfungen mehrfach in beide Richtungen befahren werden. Das ist eher wie in einer nationalen Meisterschaft, aber keine echte Rallye. Und mir persönlich liegen die vielen engen Kehren nicht. Irgendwie kommt diese Strecke nicht meinem Fahrstil entgegen."

Trotzdem hofft Stohl, in den nächsten vier Tagen endlich seine Liebe zu dem italienischen Rallye-Klassiker zu entdecken – am besten mit einem guten Ergebnis.

Michael Wolf

Aktuelle Schlagzeilen

Noch keine Entscheidung

Hyundai denkt bereits an 2029

29. September 2026

Blick in die Zukunft

Neue Alpine A110 zeigt erstmals ihre Form

29. September 2026

Zum letzten Mal

Zeitplan Rallye Sardinien 2026

29. September 2026

Rallye Coeur de France

Mutmaßliche Sabotage stoppt Cup-Spitzenreiter Arthur Roché

28. September 2026

61. ADAC Holsten Rallye

Ravenol DRC: Gerhard wird Zweiter beim Schotter-Fest

28. September 2026

Rallye Elba Storico

Delecour holt mit Peugeot 306 Maxi den EM-Titel

28. September 2026

Alle Schlagzeilen

Anmelden

Registrieren

Passwort zurücksetzen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du erhältst anschließend einen Link zur Erstellung eines neuen Passworts per E-Mail.

Der Upload läuft... bitte lassen Sie dieses Fenster geöffnet.