Magic Marcus gewinnt erneut!

Weltmeister Marcus Grönholm hat in überragender Manier den fünften Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft in Argentinien gewonnen.

11. Mai 2003

Michael Heimrich

Mit seinem dritten Saisonerfolg fährt Marcus Grönholm einen der beeindruckensten Siege in seiner gesamten Karriere ein. Am ersten Tag durch einen Fahrfehler weit zurückgefallen, konnte sich der Finne konstant nach vorn arbeiten und am Morgen der letzten Etappe die Führung zurückerobern.

„Mein Ziel war es hier zu gewinnen“, erklärte der Weltmeister zufrieden. „Ich wollte nie nur auf Ankommen fahren, um wichtige Punkte zu holen, sondern voll angreifen. Wir wußten, dass es möglich war den Sieg zu holen, jetzt bin ich natürlich glücklich, dass es auch geklappt hat.“ – Mit seinem Erfolg liefert der Finne die perfekte Revanche für die letztjährige Disqualifikation ab und konnte in der Gesamtwertung weiter aufholen.

Dramatisch wurde es am Ende im Kampf um den zweiten Rang: Hier lieferten sich Richard Burns und Carlos Sainz einen packenende Kampf auf den letzten 28.83 Kilometern der Rallye Argentinien 2003. Durch ein Schaden am Turbolader seines 206 WRC verlor der Peugeot-Pilot kurz vor dem Ziel der Prüfung über 40 Sekunden im Duell mit Carlos Sainz, der auf den letzten Metern doch noch den zweiten Platz erobern konnte.

Auf dem fünften Rang landete Subaru-Pilot Petter Solberg. „Wir haben ständig die neuen Modifikationen am Auto getestet und immer wieder neue Einstellungen ausprobiert“, erklärt der Norweger. „Mit der jetzt gefundenen Abstimmung bin ich sehr zufrieden.“ – Am Morgen hatte Subaru Tommi Mäkinen aus der Wertung genommen, da nach Ansicht des Teams keine Aussicht auf Punkte mehr bestand und der Finne schnellstens nach Haus wollte, um seinen neugeborenen Sohn zu sehen. Ironie am Rande: wäre Mäkinen weitergefahren, hätte er durch die vielen Ausfälle am heutigen letzten Tag, höchstwahrscheinlich einen Zähler für die Markenwertung geholt.

Große Freude auch beim Skoda-Team: Didier Auriol und Toni Gardemeister erreichen am Ende erneut die Punkterängen und setzen die tolle Serie des tschechischen Teams weiter fort. Durch den vorzeitigen Ausfall von Armin Schwarz konnte sich Ford-Pilot Francois Duval den letzten Punkterang sichern, obwohl er durch anhaltende Getriebeprobleme weit zurückgefallen war.

Ford-Privatier Antony Warmbold landete bei seinem Argentinien-Debüt auf Rang elf und kam mit einem Rückstand von 20:51.8 Minuten ins Ziel. Die Gruppe-N dominierte einmal mehr Subaru-Pilot Toshi Arai, der das Klassement mit einem Vorsprung von 2:09 Minuten vor Mitsubishi-Fahrer Daniel Sola für sich entscheiden konnte.

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