Loeb baut Spannung auf

Als Topfavorit startet Sebastien Loeb morgen in die neue Saison. Gegenwehr hat der Franzose kaum zu erwarten, auch wenn er auf die Euphoriebremse tritt.

23. Januar 2008

Michael Heimrich

36 WM-Siege hat Sebastien Loeb auf seinem Konto – Doppelt soviele, wie seine diesjährige Konkurrenz zusammen aufbringen kann. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den vierfachen Champion aus Frankreich.

„Es ist ein wenig zu früh um zu sagen, dass es einfach wird“, versucht Loeb etwas Spannung aufzubauen. „Eine Menge Journalisten meinten zwar, dass ich es leicht haben werde, aber ich bin mir da nicht so sicher. Mikko Hirvonen wird bei einer Menge Rallyes sehr schnell sein, das haben wir schon im letzten Jahr gesehen. Und wer weiß, vielleicht hat er damals bei einigen Läufen auch mehr auf die Herstellerwertung geachtet. Außerdem wird es sicher ein guter Kampf mit Dani und Jari-Matti werden.“

Echtes Kopfzerbrechen bereitet dem Elsässer nur das Thema Einheitsreifen. Bei dreitägigen Tests konnte Loeb die Pirelli-Pneus kennenlernen, das Fazit fällt wenig positiv aus. „Es wird schwieriger werden. Wir haben jetzt nur noch eine Mischung, abgesehen von der Monte. Das wird ziemlich hart, denn man hat das gleiche Material, egal ob es kalt, nass, oder trocken ist. Man hat nicht immer das Optimum und muss seinen Fahrstil entsprechend anpassen“, fasst Loeb seine Erfahrung mit dem Asphalt-Reifen von Pirelli zusammen.

Dass die Saison keine One-Man-Show von Loeb werden wird will Mikko Hirvonen verhindern. Die neue Nummer-1 von Ford zeigt sich bereit für den Kampf gegen den Weltmeister. „Es wird schwierig, in Marcus’ [Grönholm] Fußstapfen zu treten, aber ich fühle mich bereit für diese Aufgabe“, will Mikko seinen zurückgetretenen Teamkollegen würdig vertreten. „Ich habe in unseren gemeinsamen zwei Jahren viel von ihm gelernt. Jetzt muss ich beweisen, dass ich ebenfalls um den Fahrertitel mitkämpfen kann.“

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