Was bei anderen Herstellern in dieser Form wahrscheinlich nicht möglich wäre, gehört bei Toyota schon seit geraumer Zeit zum Alltag. Teamchef Jari-Matti Latvala startet mit seiner Celica Turbo 4WD in der Histo-EM und wird bei Terminüberschneidungen in der Rallye-WM von Juha Kankkunen vertreten. Das wird auch bei den kommenden zwei Läufen der Fall sein.
„Da ich in der Histo-EM sowohl um den Schotter- als auch den Asphalt-Titel fahre, werde ich statt bei der Rallye Griechenland bei der belgischen Ypern-Rallye starten. Und statt in Estland bin ich erstmals bei der Rallye Weiz in Österreich dabei“, verriet Latvala gegenüber Motorsport aktuell.
Auch bei der Rallye Finnland steht Latvala nicht am Kommandostand. Diesmal ist jedoch nicht sein Histo-Fahrplan der Grund, sondern sein Start im modernen WRC2-Feld.
„Das hilft mir, unsere Fahrer und Kunden besser zu verstehen. 2024 bin ich hinter Oliver Solberg und 2025 hinter Roope Korhonen Zweiter geworden. Womöglich ist es diesmal meine letzte Chance, einen WRC2-Sieg zu holen“, lacht Latvala.

