Kubicas nächster Husarenritt?

In Monte Carlo trumpfte Robert Kubica mit spektakulärer Fahrweise und vier Bestzeiten auf. Doch sein hohes Risiko sorgte erneut für folgenschwere Abflüge. In Schweden könnten ihn die Schneewälle retten, doch zu ungestümes Verhalten wird von ihnen jäh bestraft.

10. Februar 2015

Michael Heimrich

Es ist ein Spiel, auf das sich nur wenige Fahrer wirklich verstehen. Gelingt es, sich mit dem Heck des Autos an die richtigen Schneewälle ‚anzulehnen’, gewinnt man eine Menge Zeit und fährt vorn mit. Klappt das nicht und man erwischt eine zu weiche Schneewand, kann es genauso schnell vorbei sein. Dann bohrt sich das Fahrzeug tief in den Schnee und man steckt fest.

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„Schnee und Eis ist nicht nur spektakulär, es ist ebenso herausfordernd“, weiß Robert Kubica, der erst zum zweiten Mal bei der Rallye Schweden an den Start gehen wird. Entsprechend niedrig sind seine Ziele angesetzt, trotz eines fulminanten Saisonauftakts. 
„Unser Tempo in Monte Carlo war sehr vielversprechend, aber wir müssen realistisch sein und mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben“, sagt Kubia. „Die Strecke in Schweden hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht so viel verändert, aber die Bedingungen können jedes Jahr für eine neue Rallye sorgen. In der letzten Saison hatten wir wenig Schnee, deshalb sind die Verhältnisse weiterhin neu für mich. Lernen und Erfahrungen sammeln bleiben unsere Hauptziele.“ 
Kubica tritt nicht nur als Fahrer, sondern auch als Teamchef auf. Seine Aussagen über den Ausfall auf der letzten Monte-Prüfung, den er auf einen Bremsdefekt seines Ford Fiesta WRC zurückführte, sorgten für großen Wirbel, vor allem in Italien, wo sein Team beheimatet ist. 
„Es ist erst die zweite Rallye für unser neues RK World Rally Team. Wir haben im Winter eine Menge Anstrengungen unternommen, um es überhaupt an den Start zu bringen. Wir sind uns bewusst, dass wir noch eine Menge Kilometer brauchen, um alles sauber abzustimmen“, so Kubica.

VIDEO: Robert Kubica Onboard Monte 2015

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