Keine Stallregie bei Volkswagen

Die diesjährige Weltmeisterschaft wird zwischen Jari-Matti Latvala und Sebastien Ogier entschieden. Noch genießt Volkswagen-Sportchef Jost Capito das Duell seiner beiden Angestellten und gewährt ihnen freie Fahrt.

16. Mai 2014

Michael Heimrich

Das Duell zwischen zwei Teamkollegen kann einem Sportchef fordern. Die Vergangenheit ist voll mit Beispielen, bei denen die Spannungen zum befürchteten Knall führten. In der Rallye-WM sind die Erinnerungen an das Citroën-interne Duelle zwischen Sebastien Loeb und Sebastien Ogier noch in frischer Erinnerung.

Ogier verlor vor drei Jahren den Machtkampf und wechselte zu Volkswagen. Dort war er im Vorjahr die unangefochtene Nummer 1. Doch jetzt hat sich Jari-Matti Latvala an den Polo R WRC gewöhnt und feierte in Argentinien einen weiteren Saisonsieg. Zwar liegt Ogier in der Gesamtwertung noch mit 24 Punkten vorn, doch sein finnischer Teamkollege spürt den Aufwind. „Es war das erste Mal, dass ich Seb auf diese Art und Weise schlagen konnte. Das bedeutet mir viel“, sagte Latvala.

Auch VW-Sportchef Jost Capito freut sich über die ansteigende Formkurve von Latvala. „Wenn wir nicht an seine Stärke geglaubt hätten, wäre er nicht in unserem Team. Wir wussten, dass Jari-Matti Rallyes aus eigener Kraft gewinnen kann, ohne das er dafür Glück braucht. Das Gleiche gilt für Sebastien und zeigt, dass wir richtig liegen“, sagte Capito, der die aktuelle Situation zwischen Ogier und Latvala entspannt sieht.

„Das Team genießt die Herausforderung und das Duell“, so Capito. „Im Mittagsservice arbeiten die Mechaniker an ihren Autos, aber abends arbeiten beide Teams an einem Auto. Es gibt keine Konkurrenz zwischen ihnen. Sie versuchen die Fahrzeuge so gut es geht vorzubereiten. Normalerweise esse ich mit Fahrern und Beifahrern und bei einem Lunch in Argentinien kam Seb (Ogier) zu unserem Tisch und sagte: ‚Hey Miika (Antilla), das war eine hervorragende Schleife.‘  Dies zeigt wie es bei uns zugeht. Wir mögen den internen Wettkampf und dieser ist nicht nur sportlich, sondern auch sehr gesund.“

VIDEO: Die Videos der Rallye Argentinien 2014



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