Kein Polo R WRC für Wiegand

Nach dem geglückten Saisonstart tritt VW-Sportchef Jost Capito weiterhin auf die Euphoriebremse, um Höhenflüge in den eigenen Reihen schon im Ansatz zu unterbinden. Wie geplant bringt man ab Portugal einen dritten Polo R WRC an den Start. Dabei bleibt es aber auch.

20. Februar 2013

Michael Heimrich

Zweiter Platz in Monte Carlo, Sieg in Schweden. Bei der Konkurrenz werden Volkswagen und Werksfahrer Sebastien Ogier mittlerweile als haushohe Titelfavoriten gehandelt. „Das ehrt uns, ändert aber nichts an der Einstellung“, wehrt sich Sportchef Jost Capito gegenüber verfrühten Glückwünschen. „Man muss auch sehen, dass die Konkurrenz gepatzt hat. Dass Mikko Hirvonen so untergeht, ahnte keiner. Und Dani Sordo ist kein Schneespezialist. Wir reden im Moment nicht von der Stärke von VW, sondern von der Schwäche der anderen.“

Im Gespräch mit Motosport Aktuell betont Capito nochmals, dass die ersten beiden Saisonläufe keinesfalls repräsentativ für den Jahresverlauf sind. „In Monte Carlo und Schweden muss man einfach Punkte einfahren, damit die einem am Ende der Saison nicht fehlen“, meinte Capito. „Die beiden Citroën-Stammfahrer haben sich bisher unter Wert geschlagen.“

Capito setzt weiter auf Zurückhaltung und gibt Top-5 als Ziel für den nächsten Lauf in Mexiko aus. „Wir starten ordentlich vorbereitet und ohne all zu hohe Erwartungen. Wir sollten den ersten Durchgang abwarten.“

Immerhin ist der Einsatz eines dritten Polo R WRC nach dem guten Auftakt fix. Ab Portugal stößt Andreas Mikkelsen als weiterer Werksfahrer zum Team dazu. Ein vierter Polo R WRC ist dagegen nicht geplant. „Wir konzentrieren uns auf unsere drei Autos. Es ist unsere erste WM-Saison, wir wollen und werden uns nicht verzetteln“, erklärt Capito. Damit erfüllen sich die Hoffnungen deutscher Fans, Aufsteiger Sepp Wiegand bereits in diesem Jahr im World Rally Car zu sehen, vorerst nicht.

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