Hyundai mit starker Besetzung

In Frankreich vertraut Hyundai auf die gleiche Fahrerbesetzung wie beim ersten WM-Doppelsieg des Teams im August: Neben Thierry Neuville kommen Dani Sordo und Bryan Bouffier zum Einsatz. Gelingt die nächste Überraschung?

29. September 2014

Michael Heimrich

Hyundai mit starker Besetzung

18 Wertungsprüfungen über 303 Kilometer mit engen, kurvigen und bergigen Passagen sowie schnellen Wald- und Landstraßen in den Regionen Bas-Rhin, Haut-Rhin und den Vogesen warten auf die Fahrer. Da in dieser Region oft wechselhaftes Wetter herrscht, spielt die Reifenwahl eine besondere Rolle.  
Hyundai hat mit Thierry Neuville, Dani Sordo und Bryan Bouffier in den Vogesen bei einem Mix aus trockenen und nassen Bedingungen getestet. Dabei haben die Fahrer eine gute Basisabstimmung für den WM-Einsatz erarbeitet.  
„Die Rallye Frankreich ist ein weiterer wichtiger Event, um in unserer Debütsaison zu lernen“, erklärt Teamchef Michel Nandan. „Wir fühlen uns für Asphalt nun besser vorbereitet. Wir wissen jedoch, dass es nicht leicht wird. Durch das unbeständige Wetter wird die Wahl der richtigen Reifenmischung unseres Partners Michelin besonders wichtig. Thierry, Dani und Bryan sind auf Asphalt schnell, das kann uns helfen. Außerdem kennen sie das Auto gut. Wir wissen, dass sie uns ein optimales Feedback liefern werden. Wir haben noch immer viel zu tun, um auf unsere Mitbewerber aufzuholen, doch wir sind erst am Anfang unseres langfristigen Engagements.“

Neuville und der Regentanz

Neuville wünscht sich für die Rallye Frankreich Regen. „Bei schwierigen Bedingungen kann der Fahrer einen Unterschied machen“, so der Belgier. „Ich habe viel Erfahrung auf nasser Strecke und war dort oft konkurrenzfähig – nicht nur in der Rallye-Weltmeisterschaft, sondern auch in meiner früheren Karriere in Belgien. Wie alle WM-Rallyes ist der Event in Frankreich ein Sprintrennen und wir müssen dort die gesamte Zeit am Limit fahren.“
Für Bryan Bouffier, der seinen zweiten WM-Start im Hyundai i20 WRC absolviert, gilt es nach dem Abflug in die Weinberge, verlorenes Vertrauen zurück zu gewinnen. „Die Rallye Deutschland war schwierig für uns. Deshalb hoffe ich auf ein starkes Comeback bei meinem WM-Heimspiel, bei dem ich natürlich vor meinen Freunden und Fans stark fahren will. Es ist eine Rallye, die ich gut kenne, da ich sie in der Französischen Rallye-Meisterschaft gefahren bin – zuletzt 2010. Unser Ziel ist anzukommen und dem Team bei der Entwicklung des i20 WRC durch Feedback und Informationen zu helfen“, meinte Bouffier.

VIDEO: Hyundai East Belgian Rallye 2014

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