Hyundai ab Frühsommer mit drei Autos?

Der frühe Ausfall beider Autos drückte zwar etwas auf die Laune im Hyundai-Service, aber es herrschte auch Erleichterung. Der i20 WRC entpuppt sich als schnell und schon bald soll ein drittes Fahrzeug eingesetzt werden um die Entwicklungsarbeit voranzutreiben.

21. Januar 2014

Michael Heimrich

Hyundai ab Frühsommer mit drei Autos?

Auch nach der Rallye Monte Carlo werden die Lichter in den Hyundai-Werkhallen nicht ausgehen. Hatte die Mannschaft rund um Teamchef Michel Nandan die beiden Einsatzfahrzeuge erst kurz vor dem Saisonauftakt fertiggestellt, so muss nun im Eiltempo das dritte zur Verfügung stehende Chassis als Neuville-Einsatzauto für Schweden aufgebaut werden. Das Unfallauto des Belgiers wird für den übernächsten WM-Lauf hergerichtet, wenn es in mexikanischen Höhenlagen erstmals auf Schotter geht. „Der Käfig blieb unbeschädigt, wir müssen nur das Heck tauschen“, erklärte Nandan.

Während Neuville als Nummer-1 fix gesetzt ist, steht der zweite Fahrer für die Rallye Mexiko noch immer nicht fest. Zur Auswahl stehen Dani Sordo, Juho Hänninen, oder Chris Atkinson. Selbst Bryan Bouffier, dessen Hyundai-Testfahrervertrag aufgelöst wurde, steht nach seinem Monte-Auftritt wieder zur Diskussion. „Es hängt jedoch nicht von den Resultaten ab, sondern wer für uns die beste Wahl ist. Wir wollen von unterschiedlichen Fahrern wichtige Informationen über unser Auto bekommen“, lässt sich Nandan nicht in die Karten schauen. In den kommenden zwei Wochen muss die Entscheidung fallen.

Bevor es nach Mexiko geht, steht zunächst Schweden im Terminplan. Je ein Testtag ist für Neuville und Hänninen eingeplant. Die Ziele sind erneut klar definiert. Beide Fahrer sollen so viele Kilometer wie möglich unter Wettbewerbsbedingungen abspulen. „Wir wollten in erster Linie eine gute Zuverlässigkeit haben“, erklärte Nandan die bisherige Ausrichtung der Testfahrten, die vor etwas mehr als einem halben Jahr begonnen haben. „In diesem Jahr wollen wir an der Konkurrenzfähigkeit arbeiten. Für uns werden es gute Testbedingungen sein, denn im Wettbewerb findet man Dinge heraus, die man bei Tests nicht sieht. Deshalb wünschen wir uns so viele Informationen wie möglich, damit wir gegen Saisonende konkurrenzfähig werden.“

Der Monegasse ist erfahren genug, um die Bereiche zu erkennen, in denen noch das meiste Potenzial schlummert. „Um die Traktion zu verbessern, müssen wir an der Radaufhängung und den Differenzialen arbeiten. Das gilt auch für den Motor. Auch hier können wir aus meiner Sicht noch nachlegen“, sagte Nandan.

Damit sein Team möglichst viele Informationen erhält und Neuentwicklungen austesten kann, liebäugelt Nandan bereits ab Frühsommer mit dem Einsatz eines dritten Autos bei europäischen WM-Läufen. „Für eine Entscheidung ist es aber noch zu früh. Denn mit dem Auto müssen auch die Teamstruktur und genügend Teile vorhanden sein“, sagte Nandan gegenüber ‚Motorsport aktuell’.

Aktuelle Schlagzeilen

Noch keine Entscheidung

Hyundai denkt bereits an 2029

29. September 2026

Blick in die Zukunft

Neue Alpine A110 zeigt erstmals ihre Form

29. September 2026

Zum letzten Mal

Zeitplan Rallye Sardinien 2026

29. September 2026

Rallye Coeur de France

Mutmaßliche Sabotage stoppt Cup-Spitzenreiter Arthur Roché

28. September 2026

61. ADAC Holsten Rallye

Ravenol DRC: Gerhard wird Zweiter beim Schotter-Fest

28. September 2026

Rallye Elba Storico

Delecour holt mit Peugeot 306 Maxi den EM-Titel

28. September 2026

Alle Schlagzeilen

Anmelden

Registrieren

Passwort zurücksetzen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du erhältst anschließend einen Link zur Erstellung eines neuen Passworts per E-Mail.

Der Upload läuft... bitte lassen Sie dieses Fenster geöffnet.