Herausforderung „Norwegen“

Die "nordische Kombination" geht in die zweite Runde: Nur wenige Tage nach der Rallye Schweden erwartet die WM-Stars am Wochenende Neuland.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Vor gut 1.000 Jahren machten die Wikinger die Welt mit ihren Raubzügen unsicher, nun dringt die Welt ins Land der begabten Seefahrer aus dem hohen Norden vor – zumindest, was die Rallye-WM betrifft: Zum ersten Mal seit dem Bestehen der Weltmeisterschaft reisen die besten Rallyefahrer nach Norwegen.

Zu den Favoriten zählen dabei auch zwei Lokalmatadore. Petter und Henning Solberg genießen in ihrem Heimatland einen Nationalhelden-ähnlichen Status und haben ihren Siegeswillen – ähnlich wie damals die Wikinger – hinlänglich bewiesen. Gefürchtet werden die Brüder aus Spydeberg, und das unterscheidet sie von ihren Vorfahren, deswegen aber nur von ihren direkten Rivalen.

Nur eine Woche nach der Schneerallye in Schweden steht den Teilnehmern eine wohl noch eisigere Veranstaltung bevor: Die Teilnehmer reisen direkt vom schwedischen Karlstad ins rund 250 Kilometer nördlich gelegene Hamar. Das Rallyezentrum des neuen WM-Landes liegt nur unweit des bekannten Wintersportorts Lillehammer, wo 1994 die olympischen Winterspiele ausgetragen wurden.

Dort erwarten die Piloten Temperaturen von rund -20 Grad Celsius. Auch abgesehen von den Temperaturen unterscheiden sich die beiden Winter-Events gewaltig: Die Region Hedemark ist deutlich hügeliger als das schwedische Flachland. Das Streckenprofil in Norwegen zeichnet sich daher durch mehr Kurven, engere Pisten sowie steilere Anstiege und Abhänge aus.

[I]Statistisches[/I]
Rallye Norwegen, 3. Lauf zur Rallye-WM 2007 (16. bis 18. Februar 2007); Gesamtlänge: 1.127,62 Kilometer, davon 18 Wertungsprüfungen über 358,72 Kilometer; längste WP: 44,28 Kilometer (WP 9+17: Elverum); größte WP-Distanz von Service-Punkt zu Service-Punkt: 220,48 Kilometer (WP 8); Anzahl der möglichen Reifenwechsel: 9. Start und Ziel: Hamar.

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