Hayden Paddon: Sechs Jahre danach

Es waren turbulente Zeiten, die Hayden in den letzten Jahren erlebt hat. Bei der Rallye Finnland schließt sich für den Neuseeländer ein Kreis und es könnte der Beginn eines neuen Kapitels werden.

27. Juli 2019

Michael Heimrich

Die Stars der Rallye-Weltmeisterschaft brennen auf den ersten WM-Lauf seit sechs Wochen, denn vom 2. bis 4. August erwartet sie die Rallye Finnland. Der legendäre Event im Tempel des Rallye-Sports, wegen den superschnellen Durchschnittsgeschwindigkeiten auch „Großer Preis von Finnland“ genannt, gilt als eine jener Rallyes, die jeder Profi einmal in seinem Leben gewinnen möchte.

Mut ist auf jeden Fall gefragt, denn auf den Schotterstraßen durch die finnischen Wälder geht es oft jenseits der 200 km/h zur Sache. Neun der zehn schnellsten Wertungsprüfungen in der Geschichte der Rallye-WM führten über diese Pisten. Ebenso irrwitzig wie das hohe Tempo erscheinen die Sprungkuppen, auf denen die Topautos kurzfristig zu Flugobjekten werden. Hier sind außer viel „Sisu“ auch Konzentration und Präzision der Fahrer aufs Extremste gefragt.

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Hayden Paddon und Beifahrer John Kennard dürfen als Vorjahresvierte bei ihrem zehnten Start in Finnland durchaus als Spezialisten für das schnelle Weitsprungfestival gelten. Ihr WM-Comeback geben sie in dem Team, das ihnen vor sechs Jahren erstmals ein World Rally Car anvertraute.

„Wir haben eine Zeitlang pausiert und freuen uns riesig, wieder in einem Topauto zu sitzen“, fiebert Paddon seiner Rückkehr zu M-Sport entgegen. „Ich bin sicher, dass wir die Rallye genießen werden. Aber wir wollen nicht bloß mitfahren, sondern das Beste aus dieser Gelegenheit machen.“

Der Mann aus dem neuseeländischen Geraldine drückt jedoch auf die Euphoriebremse, auch wegen der denkbar kurzen Vorbereitungszeit, die sich lediglich auf einen kurzen Test am Montag vor der Rallye beschränkt. „Nach acht Monaten Pause darf niemand Wunderdinge von uns erwarten. Im Lauf der Rallye wollen wir unser Tempo finden, und wenn das Feeling stimmt, bringen John und ich genug Erfahrung und Selbstvertrauen für einen Kampf um vordere Plätze mit.“

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