Grönholm gewinnt erste Etappe

Mit einem starken Schlußspurt am Ende des Tages hat Peugeot-Pilot Marcus Grönholm die erste Etappe der Rallye Argentinien für sich entschieden.

17. Juli 2004

Michael Heimrich

Mit einem Vorsprung von nur 8.4 Sekunden entschied der Vorjahressieger die erste Etappe für sich. „Ich bin ganz zufrieden wie es läuft und so könnte es weitergehen“, freute sich ‚Bosse‘. „Wir attackieren zwar, aber gehen kein unnötiges Risiko ein. Wir wollen weiter so schnell fahren, dass wir in Führung bleiben. Unser Auto läuft problemlos, das Team hat einen guten Job gemacht.“

„Unser Auto war perfekt“, lobt auch der zweitplatzierte Carlos Sainz. „Ich glaube aber, dass ich meine Reifen am Nachmittag etwas zu hart rangenommen habe. Wir müssen weiter angreifen. Sebastien liegt nur knapp hinter mir.“ – Loeb, der als WM-Spitzenreiter als erster Fahrer auf die Strecke musste, hofft am zweiten Tag noch einen Angriff auf die Spitze starten zu können. „Meine Position ist nicht zu schlecht und es gibt noch ein paar Dinge zum steigern“, frohlockt der Franzose.

Bereits am Mittag hatte es Ford-Pilot Markko Märtin erwischt. Auf einer ultraschnellen Streckenpassage überschlug sich der Este mehrmals und landete samt Co-Pilot Michael Park im Krankenhaus. „Der Unfall war wirklich heftig“, so Teamchef Malcolm Wilson. „Glücklicherweise haben sich beide nichts gebrochen.“

Auch für Weltmeister Petter Solberg verlief der Tag alles andere als geplant. Erneut scheiterete der Norweger als einer Wasserdurchfahrt mit zu hoher Geschwindigkeit meistern wollte und sich die Front seines Impreza WRC nachhaltig deformierte. „Ein saudummer Fehler von mir“, fluchte Solberg zu Recht. Doch das man nicht unbedingt aus solchen Dingen klug wird, zeigte sich am Nachmittag. Erneut blieb der Subaru-Pilot an der Wasserdurchfahrt hängen, diesmal streikte der Motor und es folgte der vorzeitige Ausfall.

„Ich weiß gar nicht so recht was da passiert ist“, meinte Solberg am Abend. „Natürlich bin ich enttäuscht und wir müssen jetzt noch härter arbeiten. Ich habe schon viele Rallyes in meinem Leben bestritten und auch schon viele Wasserdurchfahrten gemeistert. Aber jetzt ist es uns dreimal hintereinander passiert und wir müssen da was tun.“

Freud und Leid gab es auch bei Mitsubishi. Zwar kann sich Youngster Kristian Sohlberg auf einem starken fünften Gesamtrang behaupten, doch anhaltendes Getriebe- und Turboprobleme bremsen Teamkollegen Gilles Panizzi massiv ein. „Dabei lief es heute morgen gar nicht mal so schlecht“, ärgerte sich der Franzose. „Lediglich die Abstimmung hat nicht ganz gepasst. Leider weiß ich nicht, ob die Änderungen am Setup auf der zweiten Schleife geholfen hätten, weil wir den vierten und fünften Gang verloren.“

Nicht mehr dabei ist der Sebastian Vollak. Der OMV-Youngster fiel auf der achten Wertungsprüfung vorzeitig aus. Deutlich in Führung liegt der Argentinier Marcos Ligato im Subaru Impreza.

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